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Donnerstag, 8. Juli 2021

Rezension: Darmstädter Nachtgesänge von Ella Theiss

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Verlag Edition OberkasselElla Theiss

veröffentlicht am: 13. Mai 2021
Taschenbuch: 400 Seiten
ISBN-10: 3958132324
ISBN-13: 978-3958132320
ASIN: B091TGDM74
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In dem historischen Roman, der im Darmstadt des Jahres 1834 zur Biedermeierzeit spielt, geht es um einen authentischen Kriminalfall und um Georg Büchner und dessen in Darmstadt lebende Familie. 

Sonntag, 21. Juli 2019

Rezension: Das Handelshaus von Axel S. Meyer


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Verlag RowohltAxel S. Meyer

veröffentlicht am: 21. Mai 2019
Taschenbuch:  604 Seiten
ISBN-10: 3499274434
ISBN-13: 978-3499274435
ASIN: B07KPXVKVJ
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Ein historischer Familienroman über ein Stettiner Handelshaus, das in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts die Auswirkungen der schwächer werdenden Hanse miterleben muss und sich mit einem mächtigen Gegner anlegt.

Freitag, 10. Februar 2017

Rezension: Die rote Löwin von Thomas Ziebula


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Taschenbuch € 10,00


Kindle eBook € 8,49


Hörbuch € 18,57


Verlag Bastei LübbeThomas Ziebula




Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch) (13. Januar 2017)
Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 16 Jahren
ISBN-10: 3404174763
ISBN-13: 978-3404174768
ASIN: B01EY54LFQ

Das Leben Anfang des 13. Jahrhunderts in Magdeburg ist kein einfaches. Dies zeigt dieser Roman sehr gut und entführt uns in eine Zeit, in der es nicht viel Schönes zu geben scheint. Ein Ausflug in die Geschichte, bei der das empfohlene Lesealter mit 16 Jahren durchaus ernst zu nehmen ist.

Mittwoch, 19. November 2014

Blogtourstop: Tag 5 - Die Rose von Suez von Kim Henry


Der fünfte Halt der Blogtour zu Die Rose von Suez öffnet seine Tore. Heute geht es um historischen Hintergründe, die bei einem historischen Liebesroman natürlich nicht zu kurz kommen dürfen. Kim Henry haben sich für den Roman eine spannende Zeit und ein Bauwerk ausgesucht, das durchaus mit den sieben Weltwundern mithalten kann.


Mittwoch, 14. Mai 2014

Rezension: Ein Sommer in Montana (Western Women) von Sara Winter


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Kindle eBook € 2,99


Sara Winter


Seitenzahl der Print-Ausgabe: 150 Seiten
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
ASIN: B00K9SL99E

Der zweite Liebesroman aus der Serie Western Women spielt wieder in Montana und entführt uns in den Farmalltag des Wilden Westen Ende des 19. Jahrhunderts.

Donnerstag, 30. Januar 2014

Rezension: Das Haupt der Welt von Rebecca Gablé


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Gebunden € 26,00


Kindle eBook € 18,99


Audio-CD € 29,99

Verlag Bastei LübbeRebecca Gable



Gebundene Ausgabe: 864 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Ehrenwirth); Auflage: Aufl. 2013 (4. Oktober 2013)
ISBN-10: 3431038832
ISBN-13: 978-3431038835
ASIN: B00CO8SNR8

Geschichte lebendig nahegebracht, eine aufregende Reise in eine uns gar nicht so fern liegende Welt vor der ersten Jahrtausendwende.

Mittwoch, 20. November 2013

Adventsgewinnspiel 2013, Türchen 2

. 

Tag 2 des Adventsgewinnspiel 2013 präsentiert ein Buch aus dem Genre Gay Historical Fantasy von Carol Grayson, das es auch zu gewinnen gibt. Viel Spaß beim Miträtseln.

Dienstag, 2. Juli 2013

Gewinnspiel zu Verschwörung im Zeughaus von Petra Schier


Passend zur Rezension verlose ich ein Exemplar des Taschenbuchs dieses lohnenswerten History-Krimis von Petra Schier. Wie ihr euch eine Chance auf den Gewinn sichern könnt, erfahrt ihr nach dem Klick.


Rezension: Verschwörung im Zeughaus von Petra Schier


Amazon.de


Taschenbuch € 9,99


Kindle eBook € 9,99


MP3-CD € 19,99


Rowohlt Taschenbuch Verlag
 
Petra Schier



Broschiert: 397 Seiten
Verlag: rororo (1. Juli 2013)
ISBN-10: 3499259222
ISBN-13: 978-3499259227
ASIN: B00COD6V9K

Zum fünften Mal kehrt Petra Schier zu ihrer Apothekerin Adelina zurück und entführt uns dabei ins mittelalterliche Köln. Wieder geht es spannend her, das Herz kommt nicht zu kurz und viel zu schnell findet das Buch sein Ende. Es lohnt sich also...

Samstag, 29. September 2012

Neuzugang: Fortunas Schatten von Anja Marschall


Amazon.de: Broschiert € 12,95
Amazon.de: eBook € 7,99
Verlag: Dryas
Facebook: Fortunas Schatten
Webseite: Anja Marschall
Facebook: Anja Marschall

Broschiert: 300 Seiten
Verlag: Dryas; Auflage: 1 (Februar 2012)
ISBN-10: 3940855324
ISBN-13: 978-3940855329

Ein weiteres Leserundenbuch ist bei  mir eingetrudelt. Der historische Krimi spielt im 19. Jahrhundert, handelt von einem Kapitän und spielt in Glückstadt, da muss ich doch unbedingt mitlesen. Danke an den Dryas Verlag für das Leseexemplar und Lovelybooks für die Ausrichtung der Leserunde.

Freitag, 14. September 2012

Neuzugang: Die Giftmischerin von Bettina Szrama


Amazon.de: Broschiert € 12,90
Amazon.de: eBook € 9,99
Verlag: Gmeiner
Autorin: Bettina Szrama


Broschiert: 324 Seiten
Verlag: Gmeiner; Auflage: 3., 3., Aufl. (1. Februar 2009)
ISBN-10: 3899777913
ISBN-13: 978-3899777918


Wieder steht eine Leserunde bei Lovelybooks an, diesmal ein historischer Roman, der in Bremen spielt. Danke an den Gmeiner Verlag und Bettina Szrama für die Bereitstellung des Buchs und Lovelybooks für die Leserunde.

Rezension zu Schattenspieler von Michael Römling


Amazon.de: Gebunden € 14,95
Amazon.de: eBook € 11,99
Verlag: Coppenrath
Autor: Michael Römling
Facebook: Michael Römling
Buchtrailer

Inhalt:

Der Zweite Weltkrieg nähert sich dem Ende, Berlin ist schon fast von den russischen Truppen umstellt, als ein deutscher Offizier die Kriegswirren nutzt, um einen Kunstschatz zur Seite zu schaffen. Doch er bleibt nicht unbeobachtet: Leo, der als jüdischer Junge bei seinem Freund Wilhelm Unterschlupf gefunden hat, und Friedrich, Sohn eines Deutschen, der ebenfalls für Beutekunst zuständig ist, heften sich an seine Fersen und versuchen neben den alltäglichen Herausforderungen auch dieses Geheimnis zu lösen.

Dienstag, 4. September 2012

Neuzugang: Die Sprache der Schatten von Susanne Goga


Amazon.de: Taschenbuch € 9,99
Amazon.de: eBook € 8,99
Verlag: Diana
Autorin: Susanne Goga
Facebook: Susanne Goga

Taschenbuch: 448 Seiten
Verlag: Diana Verlag (9. Mai 2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453354680
ISBN-13: 978-3453354685

Diese schöne Buch samt Leseproben, Lesezeichen und einem supernetten Diddl.Anschreiben ist heute bei mir eingetroffen. Gewonnen habe ich es als zweiten Preis beim Zeilengold Blog Gewinnspiel. Mein Dank gilt also der Glücksfee, dem Zeilengold Blog und Susanne Goga, ohne die dieser Preis nicht möglich gewesen wäre. Trotzdem muss das Buch erst einmal auf dem SuB landen, da ich noch einiges anderes zu rezensieren habe.

Über die Autorin:

Ich wurde 1967 in Mönchengladbach geboren und lebe immer noch da. Außer wenn ich verreise, gerne nach Berlin, was sich auch in meinen Romanen widerspiegelt. Am liebsten aber reise ich in die Vergangenheit und erzähle meinem Lesepublikum davon.
Mein Lieblingsziel ist Berlin, vor allem die 1920er Jahre, die ich zurzeit auch wieder bereise. Nach "Leo Berlin" und "Tod in Blau" ermittelt Kommissar Leo Wechsler demnächst im heißen Herbst des Jahres 1923, der geprägt war von galoppierender Inflation und politischen Unruhen. Das Private kommt natürlich auch nicht zu kurz.
Mein Roman "Das Leonardo-Papier" fällt etwas aus dem Rahmen, da er ziemlich genau hundert Jahre früher und im Ausland spielt - in England, das ich auch bereist habe, in Wirklichkeit und auf dem Papier. Als ich vor einigen Jahren über die Geschichte der Geologie las, war ich so fasziniert, dass ich mir das auf den ersten Blick ein wenig nüchtern oder, wie es eine Lektorin nannte, unsexy Thema für einen Roman aussuchte. Ein Geheimpapier von Leonardo da Vinci, die geheime Herkunft meiner Heldin und ein interessanter Reiseschriftsteller sorgen für Farbe, ohne das wissenschaftliche Thema zu verdecken.
In meinem aktuellen Roman "Die Sprache der Schatten" begebe ich mich ins Jahr 1876 - ein etwas anderes Berlin, in dem gerade ein Krieg gewonnen wurde, ein Kaiser regierte, die Menschen noch in Kutschen fuhren und Frauen weder wählen noch kurze Röcke tragen durften. Trotzdem gelingt es meiner Heldin Rika, sich zu behaupten, auch mit engem Rock, der das Gehen fast unmöglich macht, sie aber nicht an Ausflügen ins Scheunenviertel und ins ferne Rheinland hindert. Dort begibt sie sich auf eine Spurensuche, die ihr ganzes Leben verändern wird.
Aktuelle Neuigkeiten gibt es immer auf meiner Facebook-Seite. Ich freue mich auf Ihren Besuch.
(Quelle: Amazon)

Buchrücken:

Ein opulenter, farbenprächtiger Roman im Berlin des 19. Jahrhunderts

Schwarze Schatten, schemenhafte Züge, abgewandte Gestalten. Eine eindringliche Szenerie und kein einziges Gesicht. Als Rika das namenlose Bild geschenkt bekommt, ist sie so fasziniert, dass sie beschließt, den Maler ausfindig zu machen. Ihre Suche führt sie in die Spandauer Vorstadt zu Anthonis, einem Außenseiter, talentiert und rätselhaft, der sich von der Welt zurückgezogen hat und meist nur noch eine Sache auf die Leinwand bringt: Menschen ohne Gesichter. Instinktiv weiß Rika, dass mehr dahintersteckt, als Anthonis sie glauben lassen will — und sie ist entschlossen, sein Geheimnis zu enthüllen …

Donnerstag, 30. August 2012

Rezension zu Das Haus in der Löwengasse von Petra Schier


Amazon.de: Taschenbuch € 8,99
Amazon.de: eBook € 8,99
Amazon.de: Hörbuch (ungekürzt) € 19,95
Verlag: Rowohlt
Autorin: Petra Schier
Facebook: Petra Schier

Inhalt:
Pauline Schmitz ist als Waise bei ihrem Onkel aufgewachsen, der dafür sorgte, dass sie eine umfassende Bildung erhielt.Allerdings gelang es ihm nicht, für eine ausreichend große Mitgift zu sorgen, da nach seinem Ableben ein anderer Verwandter das Geld einstrich. Sie selbst bekommt dank ihrer Kenntnisse eine Anstellung als Gouvernante in Bonn. Alles scheint zu stimmen, bis der Hausherr ihr hinterher steigt und sie schließlich von dessen Frau erwischt werden. Ehrlos und ohne Zeugnis macht sie sich auf nach Köln und ihr Leben steht an einem Scheideweg. Sie hat jedoch Glück und kommt bei einem Kaufmann als Magd unter, bei dem sie wenig später dem unnahbaren Textilfabrikanten Reuther über den Weg läuft. Dieser nimmt sie als Gouvernante für seine zwei Kinder, die ohne Mutter einiges an Erziehung missen lassen, ins Haus. Allerdings nimmt sie ihm das Versprechen ab, dass sie nichts von ihm zu befürchten haben. Froh über diese Chance stürzt sie sich in ihre Arbeit und beginnt Kinder und langsam aber sicher auch deren Vater zu erziehen.

Cover:
Ein sehr gelungenes Cover zeigt uns das Tor zum Haus in der Löwengasse. Das nebelige Wetter sorgt für eine geheimnisvolle Stimmung, die durch das dämmrige Licht unterstützt wird.
Auf der Rückseite und dem Buchrücken wird dieses Bild leider nur noch gespiegelt und nicht weitergeführt.
Wäre das Buch ein Hardcover, so hätte man durch strukturelles Hervorheben des Gitters noch für einen schönen zusätzlichen Effekt sorgen können.
Dank fehlender Personen in zeitgenössischer Kleidung kann man das Buch kaum als Historienroman einordnen, bzw. als Liebesroman, der im 19. Jahrhundert spielt, aber dafür wird die Positionierung in der Buchhandlung wohl sorgen.

Setting:
Der Roman spielt im Jahr 1823. Dies wird explizit im Buch leider nicht erwähnt, doch Petra Schier ist so nett, dies auf ihrer Webseite zu schreiben. Warum der Verlag die genaue zeitliche Einordnung scheut, wird wohl immer ein Geheimnis bleiben. In ihren bisherigen Romanen, die in weiter zurückliegenden Jahrhunderten angesiedelt sind, ist es Petra Schier schon gelungen auf beeindruckende Weise die Orte und Personen im Kopf des Lesers zum Leben zu erwecken. Genau dies ist diesmal auch wieder der Fall. Man meint auf den Straßen Kölns zu wandeln, Teil des Haushalts zu sein und mitzukriegen, wie schwer die Arbeit für alle Angestellten ist. Man kommt beim Silberputzen fast selbst ins Schwitzen, fühlt mit, wenn Holzscheite mehrere Stockwerke nach oben getragen werden, und meint sich selbst inmitten überfüllter Straßen während des Karnevalsumzuges zu befinden, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Charaktere.
Ebenfalls gelungen sind die Charaktere und ihre Zusammenstellung. Von den jüngsten Kindern bis hin zur mitfühlenden Großmutter, von der besten Freundin bis zum "Bösewicht" kann man ihr Verhalten nachvollziehen und mit ihnen leben, leiden und lieben.
Eine Anspielung auf eine andere Romanreihe von Petra Schier findet mit dem Apotheker Burka ebenfalls ihren Platz.

Geschichte:
Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt und ich hatte wirklich Mühe, das Buch aus der Hand zu legen. Sie ist sehr intelligent aufgebaut und sorgt immer wieder für Überraschungen. Auch handelt es sich zum Glück nicht um eine 08/15 Liebesgeschichte, wie es in dem Genre ja durchaus vorkommen mag, sondern bietet weitaus mehr. Petra Schier gelingt es, die Liebesgeschichte so schön in das historische Setting einzubauen, dass ein Gleichgewicht zwischen emotionalen Elementen und dem normalen Tagesablauf mit Festen, Veranstaltungen, Unterricht und Haushaltskram entsteht. Hinzu kommen Julius Reuthers Probleme mit seiner Firma, die für einiges an Spannung sorgen.
Ich habe mich besonders über die Beschreibung des Rosenmontag und die Festtagssitzung gefreut, die dann doch etwas anders abliefen, als heutzutage.

Fazit:
Wie Petra Schier ja auch schon nahelegt, ist das Buch nicht nur für die weibliche Leserschaft, sondern ohne Einschränkung auch für männliche Leser geeignet. Das Buch schafft die Balance zwischen historischer Handlung und mit Überraschungen gespickter Liebesgeschichte, die eine perfekte Einheit bilden, die für 350 Seiten Lesespaß sorgt. Das Buch fesselt und es fällt schwer, eine Pause beim Lesen einzulegen.
Alle, die schon ein Buch von der Autorin gelesen haben, sollten auf jeden Fall zugreifen. Für alle Neu-Fans ist es die ideale Gelegenheit Petra Schier für sich zu entdecken, da der Roman für sich alleine steht.

Montag, 26. März 2012

Rezension: Mord unter den Linden von Tim Pieper


Amazon.de

Broschiert € 11,90

Kindle eBook € 9,49


Emons VerlagTim Pieper



Broschiert: 271 Seiten
Verlag: Emons (8. März 2012)
ISBN-10: 3897059142
ISBN-13: 978-3897059146
ASIN: B007XE9RP0

Inhalt:
1890 kommt es in Berlin zur Kreuzigung einer jungen Frau. Dr. Otto Sanftleben ist Spezialist für Körpersprache und wird deshalb als Berater von der Polizei angefordert. Erst stimmt er nur zögerlich zu, da er sich noch auf ein bevorstehendes Radrennen vorzubereiten hat, doch als es zu weiteren Morden und politisch motivierten Aktionen, die mit dem  bevorstehenden Ende der Sozialistengesetzes zusammenzuhängen zu scheinen, kommt, wird er immer mehr zum wichtigen Teil der Ermittlungen. Zusätzlich fühlt sich Otto zu einer Zeugin, die  ihn an seine ehemalige Verlobte erinnert, hingezogen, was dazu führt, dass er sich weit mehr in den Fall hineinsteigert, als vielleicht gut ist.

Rezension:
Tim Piepers zweiter Roman verschlägt den Leser ins Berlin des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Auch wenn diese Zeit noch nicht so weit zurück liegt, so unterscheidet sie sich doch in einigem von der Neuzeit. Dies wird von Herrn Pieper gekonnt dargestellt und in diesen spannenden Kriminalroman eingearbeitet. Geschichtliche Ereignisse paaren sich mit psychologischen Charakterstudien und verbinden sich zu einem emotional mitnehmenden Leseerlebnis. Die 271 Seiten vergehen wie im Fluge, da man zwischendurch kaum von diesem Buch lassen mag.
Will man einige Szenen herausheben so sind Radrennen und Eislaufen besonders gut gelungen. Mitreißend und packend gepaart mit einem abstoßenden Täter findet man alles was einen Kriminalroman ausmacht, der in ein stimmiges historisches Umfeld eingepackt wurde. 
Es bleibt zu hoffen dass die Geschichte um Otto Sanftleben eine Fortsetzung finden wird.




Buchvorstellung:

Über den Autor:

Tim Pieper, geboren 1970 in Stade, studierte nach einer Weltreise Neuere und Ältere deutsche Literatur und Recht. Seit 1998 lebt er in seiner Wahlheimat Berlin und nutzt jede Gelegenheit, um die spannende und abwechslungsreiche Geschichte der Stadt zu erkunden. 2010 veröffentlichte er seinen farbenprächtigen Mittelalterroman "Der Minnesänger" im Heyne-Verlag. »Mord unter den Linden« ist sein erster historischer Krimi im Emons-Verlag. Tim Pieper ist Mitglied im Autorenkreis historischer Roman "Quo Vadis" und in der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur "Syndikat".

(Quelle: Amazon.de)

Kurzbeschreibung:

Berlin, im Sommer 1890. Dr. Otto Sanftleben erforscht die Körpersprache von Kriminellen. Als eine junge Handschuhnäherin gekreuzigt und mehrere anarchistische Attentate verübt werden, erklärt er sich bereit, den ermittelnden Commissarius zu unterstützen und zur schnellen Aufklärung beizutragen. Eine geheimnisvolle Revueschauspielerin gibt den entscheidenden Fingerzeig und weckt tot geglaubte Gefühle in ihm. Zu spät begreift er, dass er in Lebensgefahr schwebt.

 Weitere Bücher des Autors bei Amazon.de

Sonntag, 25. März 2012

Rezension: Die Eifelgräfin von Petra Schier



Amazon.de: € 9.95
Verlag: rororo (Buch + eBook)


Inhalt:
1348 in der Eifel, Elisabeth von Küneburg wird von ihrem Vater nach Burg Kempenich geschickt, um dort die Rückkehr ihres Verlobten abzuwarten. An ihre Seite wird ihr als Magd Luzia Bongert, die Tochter eines freien Bauern, gestellt. Wie sich herausstellt, sind ihrer beiden Familien durch einen zweihundert Jahre alten Schwur miteinander verbunden, dessen sichtbares Zeichen ein anscheinend mit mystischen Kräften ausgestattet Kreuz ist. 

Die Zeit auf der Burg verfliegt, der mürrische und ungehobelte Johann von Manten macht sich und Elisabeth das Leben schwer, Luzia verliebt sich in einen Gaukler und die Rückkehr des Verlobten verzögert sich immer weiter. Dann erreichen die ersten Pestmeldungen Burg Kempenich und die Seuche nimmt ihren Lauf...

Rezension:
Petra Schier gelingt es den Leser von der ersten Seite an mitten hinein ins Mittelalter zu versetzen. Ihre sehr bildliche Sprache lässt einen nicht nur zum Leser, sondern zum Erleber werden. Man muss einfach mit den Charakteren und ihren täglichen Problemen mitfühlen. Liebe, Intrige, Schicksale, Heiterkeit und Trauer halten sicher die Waage und so vergehen die 575 Seiten wie im Fluge.

Geschichtlich untermauert und mit reichlich Fachwissen über die Umgebung und die Belange des Mittelalters bestückt, schafft es Frau Schier das Leben auf einer Burg des 14. Jahrhunderts, sowie das städtische Treiben in Koblenz dem Leser nahe zu bringen.

Ein Buch für jeden und jede, der/die sich gerne in die Zeit vor 700 Jahren versetzen lässt und emotionales Auf-und-Ab in Büchern liebt.

Montag, 30. Januar 2012

Rezension: Die Gewürzhändlerin von Petra Schier





Inhalt:
„Die Gewürzhändlerin“ ist der Nachfolgeband von „Die Eifelgräfin“. Diesmal geht es jedoch nicht hauptsächlich um Elisabeth von Manten, sondern um deren aus bäuerlichen Verhältnissen stammende Edelmagd Luzia Bongert. Elisabeth und Luzias Familien sind durch zwei Stücke eines Kreuzes und einen Schwur, den ihre Vorfahren während der Kreuzzüge geleistet haben, miteinander verbunden. 

Luzia hält sich mit ihrer Herrin, deren Mann und dem Gefolge in Koblenz auf, um dort den Winter des Jahres 1351 zu verbringen. Dort stoßen sie schließlich auch auf den dritten Teil des Kreuzes, der dem Weinhändler Martin Wied anvertraut ist. Wie sich zeigt hat der Schwur, der die drei Familien zum gegenseitigen Aushelfen aufruft, immer noch Gewicht, und die Zukunft hat für Luzia nicht nur das Leben als Edelmagd vorgesehen. Sie wird erkennen, dass sie kaufmännisches Talent hat, dass die Liebe manchmal seltsame Früchte trägt und Standesgrenzen nicht alles sind.

Rezension:
Petra Schier gelingt es zum wiederholten Mal den Leser in das mittelalterliche Alltagsleben zu versetzen. Sie fügt ihre über 500 Seiten gehende Erzählung in historisch belegte Orte und Personen ein und lässt das Leben von Adeligen, Kaufleuten, Bürgern und Gesinde auferstehen. Ihr sehr bildlicher Schreibstil erleichtert es dem Leser, sich in die Personen hinein zu versetzen und mit ihnen zu leben, lieben, fühlen und zu leiden.

Der Roman spricht zum Glück nicht nur die weibliche Leserschaft mit reichlichen Liebesverwirrungen an, sondern hat auch für die männliche, historisch interessierte Leserschaft genug an Intrigen und Spannung zu bieten, so dass es Frau Schier wieder einmal gelungen ist, sich an alle Leserinnen und Leser zu wenden.

Keine einzige Seite erschien mir als langweilig oder überflüssig. Im Gegenteil musste ich mich mehrmals stark zurückhalten, um nicht aus Spannung die ein oder andere wichtige Passage zu überfliegen. Liebesangelegenheiten, Streitereien, Spannungsmomente und detailreich erzählte Alltagssituationen wechseln sich ab und ich wusste schon 100 Seiten vor Schluss, dass mir das Buch als viel zu kurz vorkommen wird.

Mit € 9.99 ist das Buch meiner Meinung nach sehr günstig, wenn man sich vergleichbare Bücher in den Buchhandlungen ansieht. Also macht man sicherlich nichts falsch, wenn man sich schnell aufmacht, um diesen sehr empfehlensweren historischen Roman zu kaufen und am besten gleich den ersten Teil mitzubestellen.

Hoffentlich lässt sich Frau Schier mit einem weiteren Roman rund um Elisabeth und Luzia nicht zu lange Zeit.

Samstag, 29. Januar 2011

Rezension:
Der Feuertänzer
von Kathrin Ludwig & Mark Wachholz


Amazon: € 10,00

Verlag: FanPro

Kurzbeschreibung:
Seit fast zwanzig Jahren ist Galotta nun bereits Hofmagier bei Kaiser Reto. Doch als dessen verträumter Sohn Hal im Jahr 993 BF neuer Kaiser wird, ändert sich alles. Hals Schwäche droht das Kaiserreich in eine dunkle Zeit zu stürzen. Einzig die starken und klugen Berater des jungen Kaisers scheinen das Reich noch retten zu können. Doch Galotta ist sich nicht sicher, ob er sich auf die Loyalität des neuen Reichskanzlers Answin von Rabenmund verlassen kann, und so setzt er seine Bestrebungen zum Bau einer gigantischen Waffe fort. Mit seinen Forschungen hat er sich schon längst weit vom Weg der Weißen Gilde entfernt. Außerdem wartet noch eine Prophezeiung aus seiner Jugend auf ihre Erfüllung ...Der Feuertänzer ist der zweite Teil der Biographie aus dem Leben des G.C.E.Galotta.


Rezension:
Kathrin Ludwig und Mark Wachholz haben mit Der Feuertänzer den gelungenen Mittelteil der Galotta Biographie geschrieben. Erzählt wird der Zeitraum, in dem sich G.C.E. Galotta vom Hofmagier Kaiser Retos zum Ausgestoßenen, der unvermeidbar seinen Weg zum Schwarzmagier beschreitet. Der Roman gipfelt schließlich in den Zug der 1000 Oger und endet leider ziemlich abrupt, wodurch man fast gezwungen ist, sich den dritten Roman der Serie so schnell wie möglich zu kaufen.

Der Roman liefert viel historischen Hintergrund für DSA Spieler und schafft es eine dunkle, bedrückende Atmosphäre zu erzeugen, die zum Abstieg Galottas passt. Insbesondere die Abschnitte, die aus der Sicht anderer Personen geschrieben sind, sind gut gelungen. So kriegt man viel mehr Einblick in die Geschichte, als wenn sie nur aus der Ich-Perspektive, wie es zu einer Biographie passen würde, geschrieben wäre.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass das Buch vor allem für DSA Spieler zu empfehlen ist. Für andere Fantasy-Fans mag zu viel Hintergrundwissen fehlen, dafür entschädigen dann die Kampf und Folterbeschreibungen, sowie die gelungenen Charaktere, so dass für diejenigen erst einmal eine Leseprobe zu empfehlen ist.

Außerdem sollte man, wie bei Trilogien so üblich mit dem ersten Teil anfangen, aber das erklärt sich ja von selbst.