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Sonntag, 3. Februar 2019

Rezension: Flammen und Seide von Petra Schier


Amazon.de




Verlag Rowohlt TaschenbuchPetra Schier
            Steinbach sprechende Bücher

veröffentlicht am: 18. Dezember 2018
Taschenbuch:  464 Seiten
ISBN-10: 3499273551
ISBN-13: 978-3499273551
ASIN: B07CMSMVD9
ASIN: B07MZTJVGQ

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Petra Schier entführt uns mit ihrem neuesten historischen Roman ins 17. Jahrhundert. Die Bewohner Rheinbachs versuchen ihrem normalen Leben nachzugehen. während die Kriegsparteien des Holländischen Krieges immer näher rücken. Eine lesenswerte Geschichte voller Liebe, starker Charaktere und dem genauen Blick auf das Leben in der damaligen Zeit.

Dienstag, 2. Juli 2013

Gewinnspiel zu Verschwörung im Zeughaus von Petra Schier


Passend zur Rezension verlose ich ein Exemplar des Taschenbuchs dieses lohnenswerten History-Krimis von Petra Schier. Wie ihr euch eine Chance auf den Gewinn sichern könnt, erfahrt ihr nach dem Klick.


Rezension: Verschwörung im Zeughaus von Petra Schier


Amazon.de


Taschenbuch € 9,99


Kindle eBook € 9,99


MP3-CD € 19,99


Rowohlt Taschenbuch Verlag
 
Petra Schier



Broschiert: 397 Seiten
Verlag: rororo (1. Juli 2013)
ISBN-10: 3499259222
ISBN-13: 978-3499259227
ASIN: B00COD6V9K

Zum fünften Mal kehrt Petra Schier zu ihrer Apothekerin Adelina zurück und entführt uns dabei ins mittelalterliche Köln. Wieder geht es spannend her, das Herz kommt nicht zu kurz und viel zu schnell findet das Buch sein Ende. Es lohnt sich also...

Donnerstag, 30. August 2012

Rezension zu Das Haus in der Löwengasse von Petra Schier


Amazon.de: Taschenbuch € 8,99
Amazon.de: eBook € 8,99
Amazon.de: Hörbuch (ungekürzt) € 19,95
Verlag: Rowohlt
Autorin: Petra Schier
Facebook: Petra Schier

Inhalt:
Pauline Schmitz ist als Waise bei ihrem Onkel aufgewachsen, der dafür sorgte, dass sie eine umfassende Bildung erhielt.Allerdings gelang es ihm nicht, für eine ausreichend große Mitgift zu sorgen, da nach seinem Ableben ein anderer Verwandter das Geld einstrich. Sie selbst bekommt dank ihrer Kenntnisse eine Anstellung als Gouvernante in Bonn. Alles scheint zu stimmen, bis der Hausherr ihr hinterher steigt und sie schließlich von dessen Frau erwischt werden. Ehrlos und ohne Zeugnis macht sie sich auf nach Köln und ihr Leben steht an einem Scheideweg. Sie hat jedoch Glück und kommt bei einem Kaufmann als Magd unter, bei dem sie wenig später dem unnahbaren Textilfabrikanten Reuther über den Weg läuft. Dieser nimmt sie als Gouvernante für seine zwei Kinder, die ohne Mutter einiges an Erziehung missen lassen, ins Haus. Allerdings nimmt sie ihm das Versprechen ab, dass sie nichts von ihm zu befürchten haben. Froh über diese Chance stürzt sie sich in ihre Arbeit und beginnt Kinder und langsam aber sicher auch deren Vater zu erziehen.

Cover:
Ein sehr gelungenes Cover zeigt uns das Tor zum Haus in der Löwengasse. Das nebelige Wetter sorgt für eine geheimnisvolle Stimmung, die durch das dämmrige Licht unterstützt wird.
Auf der Rückseite und dem Buchrücken wird dieses Bild leider nur noch gespiegelt und nicht weitergeführt.
Wäre das Buch ein Hardcover, so hätte man durch strukturelles Hervorheben des Gitters noch für einen schönen zusätzlichen Effekt sorgen können.
Dank fehlender Personen in zeitgenössischer Kleidung kann man das Buch kaum als Historienroman einordnen, bzw. als Liebesroman, der im 19. Jahrhundert spielt, aber dafür wird die Positionierung in der Buchhandlung wohl sorgen.

Setting:
Der Roman spielt im Jahr 1823. Dies wird explizit im Buch leider nicht erwähnt, doch Petra Schier ist so nett, dies auf ihrer Webseite zu schreiben. Warum der Verlag die genaue zeitliche Einordnung scheut, wird wohl immer ein Geheimnis bleiben. In ihren bisherigen Romanen, die in weiter zurückliegenden Jahrhunderten angesiedelt sind, ist es Petra Schier schon gelungen auf beeindruckende Weise die Orte und Personen im Kopf des Lesers zum Leben zu erwecken. Genau dies ist diesmal auch wieder der Fall. Man meint auf den Straßen Kölns zu wandeln, Teil des Haushalts zu sein und mitzukriegen, wie schwer die Arbeit für alle Angestellten ist. Man kommt beim Silberputzen fast selbst ins Schwitzen, fühlt mit, wenn Holzscheite mehrere Stockwerke nach oben getragen werden, und meint sich selbst inmitten überfüllter Straßen während des Karnevalsumzuges zu befinden, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

Charaktere.
Ebenfalls gelungen sind die Charaktere und ihre Zusammenstellung. Von den jüngsten Kindern bis hin zur mitfühlenden Großmutter, von der besten Freundin bis zum "Bösewicht" kann man ihr Verhalten nachvollziehen und mit ihnen leben, leiden und lieben.
Eine Anspielung auf eine andere Romanreihe von Petra Schier findet mit dem Apotheker Burka ebenfalls ihren Platz.

Geschichte:
Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gefesselt und ich hatte wirklich Mühe, das Buch aus der Hand zu legen. Sie ist sehr intelligent aufgebaut und sorgt immer wieder für Überraschungen. Auch handelt es sich zum Glück nicht um eine 08/15 Liebesgeschichte, wie es in dem Genre ja durchaus vorkommen mag, sondern bietet weitaus mehr. Petra Schier gelingt es, die Liebesgeschichte so schön in das historische Setting einzubauen, dass ein Gleichgewicht zwischen emotionalen Elementen und dem normalen Tagesablauf mit Festen, Veranstaltungen, Unterricht und Haushaltskram entsteht. Hinzu kommen Julius Reuthers Probleme mit seiner Firma, die für einiges an Spannung sorgen.
Ich habe mich besonders über die Beschreibung des Rosenmontag und die Festtagssitzung gefreut, die dann doch etwas anders abliefen, als heutzutage.

Fazit:
Wie Petra Schier ja auch schon nahelegt, ist das Buch nicht nur für die weibliche Leserschaft, sondern ohne Einschränkung auch für männliche Leser geeignet. Das Buch schafft die Balance zwischen historischer Handlung und mit Überraschungen gespickter Liebesgeschichte, die eine perfekte Einheit bilden, die für 350 Seiten Lesespaß sorgt. Das Buch fesselt und es fällt schwer, eine Pause beim Lesen einzulegen.
Alle, die schon ein Buch von der Autorin gelesen haben, sollten auf jeden Fall zugreifen. Für alle Neu-Fans ist es die ideale Gelegenheit Petra Schier für sich zu entdecken, da der Roman für sich alleine steht.

Mittwoch, 25. Juli 2012

Rezension zu Von Flöhen und Mäusen von Mila Roth



Amazon.de

Taschenbuch € 5,95

Kindle eBook € 2,99

Sammelband 1-3
Taschenbuch € 11,90

Sammelband 1-3
Kindle eBook € 5,99


Rezensionen  Mila Roth

Teil 1       Teil 3
Teil 4      Teil 5        Teil 6


Taschenbuch:
172 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (1. August 2012)
ISBN-10: 1478273429
ISBN-13: 978-1478273424
ASIN: B008NXGBO0


Inhalt:

Hochsensible Steuerdaten von Bankern und Politikern wurden gestohlen. Das Institut erhält den Auftrag, dieses wiederzubeschaffen. Die Spuren führen zu Marius Leitner, einem Rheinbacher Steuerberater. Die Zeit ist knapp und um an ihn heranzukommen benötigt das Institut jemanden, der mit ihm bekannt ist. Dieser jemand ist Janna Berg, die somit zu ihrem zweiten Einsatz an der Seite des Agenten Markus Neumann berufen wird.

Kritik:

Actionreicher als der erste Teil, Spionin wider Willen, gelingt es Mila Roth den Leser wieder von der ersten bis zur letzten Seite an ihr Buch zu fesseln. Das Buch lässt sich sehr leicht und flüssig lesen, Charakter und Ortsbeschreibungen, sowie die Handlung überzeugen und es bleibt nicht aus, dass man sich auf weitere Fortsetzungen freut.

Die inzwischen schon ans Herz gewachsenen Charaktere tauchen alle wieder auf und entwickeln sich ein kleines Stückchen weiter.

Der Fall ist aktuell, spannend und mit der einen oder anderen Überraschung gespickt.

Von Flöhen und Mäusen wird allen Lesern des ersten Falls gefallen und hoffentlich auch Neuleser begeistern, denen ich zwar den ersten Teil ans Herz lege, die aber auch leicht mit dem zweiten einsteigen können.

Ein leichter Lesespaß in der Tradition der Fernsehserie "Agentin mit Herz", der jetzt als eBook erschienen ist und demnächst auch als Taschenbuch käuflich zu erwerben sein wird.

Sonntag, 15. Juli 2012

Rezension zu Mord im Dirnenhaus von Petra Schier



Amazon.de: Taschenbuch € 8,95
Amazon.de: eBook € 8,49
Amazon.de: Hörbuch € 19,95
Verlag: Rowohlt
Autorin: Petra Schier
Facebook

Inhalt:

Ein dreiviertel Jahr ist seit dem ersten Teil der Adelina-Reihe vergangen. Adelina ist inzwischen Meisterin und mit dem Arzt Neklas Burka verheiratet. Als in einem Dirnenhaus ein Kölner Goldschmied zu Tode kommt, bittet Ratsherr Georg Reese, dem sie schon einmal helfen konnte, sie wieder um Unterstützung.

Eigentlich wollte sie sich ja von solchen Geschichten fernhalten, doch, wie das Leben so spielt, findet sie sich sehr schnell inmitten der Ermittlungen wieder und ihr bleibt nichts anderes übrig, als zum Schutz der eigenen Familie, dem Täter auf die Spur zu kommen.

Kritik:

Da ich schon vom ersten Teil der Serie begeistert war, konnte ich den zweiten Teil der Wiederholungstäterleserunde auf http://petra-schier.de/ kaum erwarten und bin mit der Hoffnung an Petra Schiers Roman herangegangen, dass sie den hohen Standard des ersten Teils halten kann. Ich wurde natürlich nicht enttäuscht, sondern mit einem noch schöneren Leseerlebnis belohnt.

Viele bekannte Charaktere aus Tod im Beginenhaus tauchen wieder auf und ermöglichen es dem Leser, sich sofort wieder heimisch zu fühlen. Ergänzt werden sie von neuen Mitspielern, die die Geschichte mit Leben erfüllen und einen neuen spannenden Kriminalfall im Köln des ausgehenden 14. Jahrhunderts ermöglichen.

Die Charaktere stagnieren zum Glück nicht, sondern entwickeln sich weiter. Man merkt zum Beispiel, dass fast ein Jahr vergangen ist, in dem Adelina zur Ehefrau und Apotheker-Meisterin gereift ist. Neue Aufgaben, Sorgen und Pflichten warten auf sie und ihre Lieben und jeder Tag bringt Überraschendes und Herausforderndes, das es zu meistern gilt.

Der historische Kontext ist perfekt in die Geschichte eingebaut. Nebenbei erfährt man noch etwas über einen spannenden Abschnitt der Kölner Geschichte und der Leser erhält natürlich einen tiefen Einblick in das Leben und Arbeiten zu dieser Zeit.

Das Titelbild hat mich nicht so begeistert, aber man sollte Bücher ja eh nicht nach Titelbild und Klappentext aussuchen.

Auch wenn das Buch der zweite Teil der Serie ist, kann man ihn auch ohne Kenntnisse des ersten Teiles gut lesen. Es werden ein paar Hintergrundinformationen aus dem ersten Teil gegeben, ohne dessen Inhalt jedoch ganz preiszugeben. Dadurch, dass ein zeitlicher Abstand zwischen den Bänden liegt, verpasst man nichts, womit ich jedoch nicht sagen will, dass es nicht trotzdem lesenswert ist, sich den ersten Teil auch noch zu Gemüte zu führen.

Bleibt mir nur noch meine absolute Empfehlung auszusprechen. Ein historischer Roman um Adelina und ihre Familie, der durch einen spannenden Krimianteil abrundet wird.

Mittwoch, 9. Mai 2012

Rezension zu Tod im Beginenhaus von Petra Schier



Amazon.de Taschenbuch € 8,95
Amazon.de eBook € 8,49
Amazon.de Hörbuch € 16.89
Verlag: Rowohlt
Autorin: Petra Schier
Facebook

Inhalt:

Die junge Apothekerstocher Adelina lebt im Jahre 1395 zusammen mit ihrem Vater Albert und ihrem zurückgebliebenen Bruder Vitus in Köln. Im Beginenhaus, das sie öfters besucht, kommt es zu mehreren Todesfällen und Adelina glaubt, die Ursache zu kennen. Sie wendet sich an Medicus Burka, ihren Untermieter, und macht sich, starrsinnig wie sie ist, daran, den politischen und persönlichen Hintergründen auf die Spur und der Identität des Täters auf die Schliche zu kommen.

Kritik:

Bei dem Buch handelt es sich um Petra Schiers ersten Historienroman aus dem Jahr 2005. Ihr sehr bildlicher, flüssiger und fesselnder Schreibstil hat mich von der ersten Seite an an dieses Buch gefesselt. Ohne großen Vorspann findet man sich gleich direkt im Köln des ausklingenden 14. Jahrhunderts wieder. Die Geschichte gewährt Einblick in das alltägliche Leben in einem Apothekerhaushalt, die verschiedenen Aufgaben, die eine starke, den Haushalt führende Frau damals erledigen musste und die Umwelt, die für eigensinnige Frauen nicht wirklich angenehm und ungefährlich war.

Die Charaktere sind so schön herausgearbeitet, dass man einfach mit ihnen fühlen und leiden muss. Jeder Charakter kriegt Raum um sich zu entfalten und alles, was in dem Buch passiert hat seinen Grund es gibt keine unwichtigen Nebenstränge, die wenig später im Sand verlaufen. Sicher einer der Gründe, warum sich das Buch so gut liest.

Neben dem historischen Aspekt gibt es natürlich noch den Krimianteil, der nicht zu kurz kommt und mich und wahrscheinlich jeden Leser miträtseln und mutmaßen lässt.

Der einzige negative Punkt, der mir eingefallen ist, ist, dass das Buch schon nach 347 Seiten endete. Zum Glück gibt es noch drei weitere Teile der Serie so dass auch dies leicht zu verzeihen ist.

Ein Historischer Roman den ich ohne Einschränkung empfehlen kann.

Dienstag, 17. April 2012

Rezension: Spionin wider Willen von Mila Roth



Amazon.de

Taschenbuch € 5,95

Kindle eBook € 2,99

Sammelband 1-3
Taschenbuch € 11,90

Sammelband 1-3
Kindle eBook € 5,99


Rezensionen  Mila Roth

Teil 2       Teil 3      Teil 4
Teil 5       Teil 6


Taschenbuch:
172 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (18. Juni 2012)
ISBN-10: 1477560521
ISBN-13: 978-1477560525
ASIN: B007TVUOEA

Inhalt:

Janna Berg, Pflegemutter von Zwillingen, lebt mit ihren Eltern am Rande von Rheinbach auf einem ehemaligen Gutshof.
Sie ist gerade dabei ihre Schwester vom Köln/Bonner Flughafen abzuholen, als ihr ein attraktiver fremder einen Umschlag mit der Bitte übergibt, diesen zu einer Adresse in Bonn zu bringen. Sie lässt sich überreden, und als die Übergabe nicht klappt, spürt sie der Fremde, Markus Neumann, auf und offenbart ihr dass er für das Institut für Europäische Meinungsforschung, den europäischen Geheimdienst, arbeitet.
Sie gibt ihm die im Umschlag enthaltene DVD und glaubt, dass damit diese Angelegenheit für sie erledigt ist. Doch als sie wenig später neue Informationen entdeckt, die wichtig sein könnten, muss die Spionin wider Willen erkennen, dass ihr ruhiges Vorstadtleben merklich durcheinander gebracht wird.

Kritik:

Mila Roth, Pseudonym der bisher durch Historien- und Hundeweihnachtsromane in Erscheinung getretenen Petra Schier, ist, wie sie selbst auf ihrer Internetseite erzählt, während einer Schreibblockade auf die Idee zu dieser Action-Comedy-Serie gekommen. Die Charaktere und der Aufbau sind angelehnt an die 80er Jahre Fernsehserie Agentin mit Herz, die von der Autorin erfolgreich in das moderne Bonn und Umgebung transferiert wurden.

Der 117 Seiten umfassende erste Teil der geplanten Serie liest sich leicht und locker. Als Leser wird man von der ersten Seite an direkt in die Geschichte hineingezogen und fühlt mit den Hauptcharakteren mit. Action- und Comedyelemente finden sich reichlich und man ist schon fast enttäuscht, wenn die Geschichte innerhalb kurzer Lesezeit ihr Ende findet.

Die Charaktere sind gut herausgearbeitet, Schauplätze schön und nachvollziehbar beschrieben und in die Actionelemente kann man sich gut hineinversetzen.

Auf Mila Roths Blog findet sich ein Artikel, der genau auflistet, welche Lesergruppe das Buch ansprechen soll. Falls man sich darin nicht 100 %ig wiederfindet, bin ich der Meinung, sollte man dem Serienauftakt trotzdem eine Chance geben da es Lesespaß pur bietet, den jeder gut in der Pause zwischen zwei schweren, dicken Wälzern lesen kann.

Ein super Start für die neue EBook-Agentenserie, die noch viele weitere Folgen erleben soll und deren zweiter Teil hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lässt.


Sonntag, 25. März 2012

Rezension: Die Eifelgräfin von Petra Schier



Amazon.de: € 9.95
Verlag: rororo (Buch + eBook)


Inhalt:
1348 in der Eifel, Elisabeth von Küneburg wird von ihrem Vater nach Burg Kempenich geschickt, um dort die Rückkehr ihres Verlobten abzuwarten. An ihre Seite wird ihr als Magd Luzia Bongert, die Tochter eines freien Bauern, gestellt. Wie sich herausstellt, sind ihrer beiden Familien durch einen zweihundert Jahre alten Schwur miteinander verbunden, dessen sichtbares Zeichen ein anscheinend mit mystischen Kräften ausgestattet Kreuz ist. 

Die Zeit auf der Burg verfliegt, der mürrische und ungehobelte Johann von Manten macht sich und Elisabeth das Leben schwer, Luzia verliebt sich in einen Gaukler und die Rückkehr des Verlobten verzögert sich immer weiter. Dann erreichen die ersten Pestmeldungen Burg Kempenich und die Seuche nimmt ihren Lauf...

Rezension:
Petra Schier gelingt es den Leser von der ersten Seite an mitten hinein ins Mittelalter zu versetzen. Ihre sehr bildliche Sprache lässt einen nicht nur zum Leser, sondern zum Erleber werden. Man muss einfach mit den Charakteren und ihren täglichen Problemen mitfühlen. Liebe, Intrige, Schicksale, Heiterkeit und Trauer halten sicher die Waage und so vergehen die 575 Seiten wie im Fluge.

Geschichtlich untermauert und mit reichlich Fachwissen über die Umgebung und die Belange des Mittelalters bestückt, schafft es Frau Schier das Leben auf einer Burg des 14. Jahrhunderts, sowie das städtische Treiben in Koblenz dem Leser nahe zu bringen.

Ein Buch für jeden und jede, der/die sich gerne in die Zeit vor 700 Jahren versetzen lässt und emotionales Auf-und-Ab in Büchern liebt.

Montag, 30. Januar 2012

Rezension: Die Gewürzhändlerin von Petra Schier





Inhalt:
„Die Gewürzhändlerin“ ist der Nachfolgeband von „Die Eifelgräfin“. Diesmal geht es jedoch nicht hauptsächlich um Elisabeth von Manten, sondern um deren aus bäuerlichen Verhältnissen stammende Edelmagd Luzia Bongert. Elisabeth und Luzias Familien sind durch zwei Stücke eines Kreuzes und einen Schwur, den ihre Vorfahren während der Kreuzzüge geleistet haben, miteinander verbunden. 

Luzia hält sich mit ihrer Herrin, deren Mann und dem Gefolge in Koblenz auf, um dort den Winter des Jahres 1351 zu verbringen. Dort stoßen sie schließlich auch auf den dritten Teil des Kreuzes, der dem Weinhändler Martin Wied anvertraut ist. Wie sich zeigt hat der Schwur, der die drei Familien zum gegenseitigen Aushelfen aufruft, immer noch Gewicht, und die Zukunft hat für Luzia nicht nur das Leben als Edelmagd vorgesehen. Sie wird erkennen, dass sie kaufmännisches Talent hat, dass die Liebe manchmal seltsame Früchte trägt und Standesgrenzen nicht alles sind.

Rezension:
Petra Schier gelingt es zum wiederholten Mal den Leser in das mittelalterliche Alltagsleben zu versetzen. Sie fügt ihre über 500 Seiten gehende Erzählung in historisch belegte Orte und Personen ein und lässt das Leben von Adeligen, Kaufleuten, Bürgern und Gesinde auferstehen. Ihr sehr bildlicher Schreibstil erleichtert es dem Leser, sich in die Personen hinein zu versetzen und mit ihnen zu leben, lieben, fühlen und zu leiden.

Der Roman spricht zum Glück nicht nur die weibliche Leserschaft mit reichlichen Liebesverwirrungen an, sondern hat auch für die männliche, historisch interessierte Leserschaft genug an Intrigen und Spannung zu bieten, so dass es Frau Schier wieder einmal gelungen ist, sich an alle Leserinnen und Leser zu wenden.

Keine einzige Seite erschien mir als langweilig oder überflüssig. Im Gegenteil musste ich mich mehrmals stark zurückhalten, um nicht aus Spannung die ein oder andere wichtige Passage zu überfliegen. Liebesangelegenheiten, Streitereien, Spannungsmomente und detailreich erzählte Alltagssituationen wechseln sich ab und ich wusste schon 100 Seiten vor Schluss, dass mir das Buch als viel zu kurz vorkommen wird.

Mit € 9.99 ist das Buch meiner Meinung nach sehr günstig, wenn man sich vergleichbare Bücher in den Buchhandlungen ansieht. Also macht man sicherlich nichts falsch, wenn man sich schnell aufmacht, um diesen sehr empfehlensweren historischen Roman zu kaufen und am besten gleich den ersten Teil mitzubestellen.

Hoffentlich lässt sich Frau Schier mit einem weiteren Roman rund um Elisabeth und Luzia nicht zu lange Zeit.

Sonntag, 23. Januar 2011

Rezension:
Frevel im Beinhaus
von Petra Schier



Amazon.de: € 8,95

Verlag: RoRoRo

Kurzbeschreibung:
Wenn die Knochen sprechen.

Ein gottloser Frevel empört die Kölner Bürger: Aus einem Beinhaus wurden Schädel und Knochen entwendet. Kurz darauf wird im Hinterhof der Apothekerin Adelina eine schwangere Frau ermordet. Sogleich gerät Medicus Neklas Burka, Adelinas Gemahl, in Verdacht, die Frau für seine Experimente missbraucht zu haben. Adelina ist entschlossen, seine Unschuld zu beweisen. Doch selbst ihr kommen Zweifel, als sie wenig später in ihrem Keller einen geheimen Raum mit menschlichen Schädeln und Knochen findet ...

Neugierig und furchtlos:
Apothekerin Adelina geht wieder auf Mörderjagd.


Rezension:
Frevel im Beinhaus führt den Leser wieder ins mittelalterliche Köln und zur Apothekerin Adelina und ihrem Mann Neklas. Diesmal gerät ihr Mann in Verdacht, Knochen aus einem Beinhaus gestohlen und eine Schwangere getötet zu haben, um grausame Rituale durchzuführen.
Natürlich steht Adelina zu ihrem Mann und setzt alles daran, um ihn wieder frei zu bekommen, bis langsam doch Zweifel über seine Unschuld bei ihr aufkommen...

Petra Schier schafft es auch im vierten Band die inzwischen gut bekannten Charaktere in neue, überraschende Situationen zu bringen. Die Geschichte wird von ihr gekonnt in einen historischen Kontext gehüllt, der den Leser direkt ins mittelalterliche Köln versetzt. Es bringt einfach Spaß das Buch zu lesen und sich voller Neugierde von einem Kapitel zum nächsten zu eilen.

Absolut empfehlenswert für jeden Fan historischer Romane und gleichzeitig einen Blick wert für den "normalen" Krimileser.