Donnerstag, 30. Mai 2013

Blogtourstop Nebelflut: Autoreninterview mit Nadine d'Arachart & Sarah Wedler



Tag vier der Blogtour und somit der Halt bei TVSCs kleiner Welt. Es lohnt sich, bis zum Ende des sehr ausführlichen Interviews zu lesen, denn dort findet ihr dann das Gewinnspiel mit der heutigen Aufgabe.


Liebe Nadine, Liebe Sarah, vielen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt, alle meine Fragen zu beantworten.

Bevor ich euch mit tiefschürfenden Fragen überhäufe, gleich zu Anfang die Frage nach der Lieblingsfarbe, die mir hoffentlich das Einfärben eurer Antworten erleichtert.


Nadine: Ich trage am liebsten Schwarz, Weiß und Rot. Aber generell bin ich immer ganz begeistert, wenn ich etwas in Pink sehe ;-)

Sarah: Meine Lieblingsfarbe ist Blau, aber nur bestimmte Töne, manche finde ich auch ziemlich hässlich. Am liebsten gefällt mir so ein tiefes, kräftiges Blau, wie wenn es gerade dunkel wird.

Bei der Recherche ist mir aufgefallen, dass eure Lebensläufe auf eurer Webseite und den diversen Verkaufsseiten ziemlich kurz gehalten sind. Gibt es etwas, dass ihr euren Lesern bisher vorenthalten habt und was ihr unbedingt noch einfügen müsst?

Nadine: Lustig ist, dass unsere Lebensläufe nahezu identisch sind. Wir waren im gleichen Kindergarten, auf der gleichen Grundschule, dem gleichen Gymnasium, sind auf der gleichen Uni. Noch witziger ist allerdings, dass wir beide exakt den gleichen Abiturdurchschnitt UND die gleiche BA-Abschlussnote haben. Aller reiner Zufall, aber cool.

Sarah: Und generell kann man sagen: Neben dem üblichen Lebenslauf (Schule, Uni usw.) haben wir uns immer nebenbei mit dem Schreiben beschäftigt. Angefangen haben wir mit Drehbüchern, dann ging es weiter mit Kurzgeschichten und Romanen. Wir sind als Autorinnen für eine Internetplattform tätig und springen auch hin und wieder als Lektorinnen ein. Bei uns dreht sich also alles ums Schreiben.

Unter dem Studium der Sozialwissenschaft kann ich mir nicht allzu viel vorstellen. Was habt ihr also vor, wenn ihr die Uni abgeschlossen habt und neben der Schreiberei noch einen kleinen Job annehmen müsstet?

Nadine: Oh, mit unserem Studium kann man ganz prima als Lektorin arbeiten. Das wäre für mich zumindest was.

Sarah: Ja, das könnte ich mir auch vorstellen. Der »echte« sozialwissenschaftliche Bereich reizt mich eigentlich weniger.

Wenn ich hier meinen Blick aus dem Fenster schweifen lasse, kann ich unter anderem das Weser Stadion sehen. Habt ihr bei euch auch eine „Sehenswürdigkeit“ vor den Fenster?

Nadine: Ein paar Bäume, ein Haus, eine Straße, Autos – ich habe das typische Ruhrgebiet vor dem Fenster.

Sarah: Ich habe einen Friedhof gleich hinter dem Haus, früher konnte man den aus der Wohnung sehen ;-) Mittlerweile verstellen aber Neubauten die Sicht.

Ihr konntet ja schon einige Interviews geben. Erinnert ihr euch noch an eine besondere Frage und wie ihr darauf geantwortet habt?

Nadine: Ich kann mich nicht mehr an einzelne Fragen erinnern. Ich weiß nur noch, dass unser erstes größeres Interview für den Stadtspiegel war und ich vorher tierisch nervös war. Und hinterher auch noch. Bis der Artikel dann gedruckt war.

Sarah: Ja, das weiß ich auch noch. Aber eine spezielle Frage … ja, wir sind mal gefragt worden, wie wir Charaktere entwickeln und da haben wir geantwortet, dass die Figuren aus Grundideen entstehen und dann immer echter werden, bis wir irgendwann das Gefühl haben, dass sie beim Schreiben praktisch neben uns sitzen. Wenn einer der Charaktere sich so echt anfühlt, entstehen daraus beim Schreiben auch die schönsten Momente.

Was geschieht mit den Preisen, die ihr schon gewonnen habt oder noch gewinnen werdet?

Sarah: Die kommen alle in eine Liste, damit wir sie nicht vergessen. Die Urkunden – die es leider viel zu selten gibt – hängen an der Wand.

Nadine: Ich hätte gerne mal so eine richtige Figur, sowas wie den Oscar – eben nur für Literatur. Um sie ins Regal zu stellen.

Eine Gemeinsamkeit zwischen uns sind Wolfgang Hohlbeins Bücher. Ich habe sie früher regelrecht verschlungen, bis mir dann doch die Geschichten und Abläufe zu ähnlich wurden und ich dann nur noch spradisch zu den Büchern des absoluten Vielschreibers gegriffen habe. Habt ihr noch Zeit, seine neuen Werke zu lesen und könnt ihr euch vorstellen, auch zu den Vielschreibern und hauptberuflichen Autoren zu werden?

Nadine: Ich lese Hohlbein gar nicht mehr. Aber früher habe ich jedes Buch verschlungen, vor allem Drachenfeuer hat uns beiden am besten gefallen. Okay, das war nicht die Frage. Ähm, ja. Ich würde seeehr sehr gerne hauptberuflich Autorin sein.

Sarah: Ich auch, auf jeden Fall. Das wäre schon super, wenn wir unser Geld mit dem verdienen könnten, was wir am liebsten machen :-)

In der sehr schönen Homestory bei Buchzeiten ist die Rede vom „Bad Boy Schnulli“. Jeder Kater ist natürlich super interessiert an einem Spitznamen, aber wie kam denn „Lutz“ gerade zu diesem?

Nadine: Das ist eine etwas längere Geschichte. Lutz ist Freigänger und wird draußen immer von zwei roten Nachbarskatern terrorisiert. Er ist einfach viel zu lieb und will immer nur kuscheln, aber das möchten die beiden nicht, sie verprügeln ihn lieber. Naja und eines Tages ist uns dann mal aufgefallen, dass wir seinen Ruf unter den Katern ja nicht gerade besser machen, wenn wir ihn immer „Lutzilein“, „Schnulli“ und „Süßer“ oder so rufen. Dann kamen wir eben darauf, ihm einen richtigen Rocker-Namen zu geben. So ist der „Bad Boy Schnulli“ entstanden.

Wenden wir uns jetzt eurer Zusammenarbeit zu. Ihr habt mit 12 schon gemeinsam angefangen zu schreiben. Eine lange Zeit, in der man ja doch die eine oder andere Wandlung durchmacht. Gab es ernste Situationen, wo ihr lieber alleine weiter schreiben wolltet, oder hat eher eure gemeinsame Schreibeleidenschaft eurer Freundschaft gefestigt?

Sarah: Alleine weiter schreiben wollten wir nie. Ich denke, es hat eher gefestigt, dass wir uns so lange kennen und zusammen etwas auf die Beine gestellt haben.

Nadine: Gerade auch Niederlagen schweißen zusammen, finde ich. Alleine steht man sowas schlechter durch.

Was würde euren Geschichten fehlen, wenn ihr jeweils auf den Input des anderen verzichten müsstet?

Nadine: Hmm, schwierig zu sagen. Ich finde manche Bilder einfach total super, die Sarah sich ausdenkt. Aber auch ihre Ideen sind nicht schlecht. Es würde einfach überall ein bisschen was fehlen, wenn ich alleine schreiben müsste.

Sarah: Ohne Nadine wäre alles, was ich schreibe, einfach gnadenlos langweilig ;-) Ich schreibe oft viel zu ausführlich und verliere mich in Details, die am Ende aber keinen interessieren. Auch meine Dialoge ufern meist ziemlich aus. Nadine sorgt bei uns für den Spannungsbogen und mir gefallen ihre Beobachtungen, wenn sie beispielsweise eine Stadt beschreibt.

Wenn ihr die Kapitel unter euch aufteilt, gibt es bei euch Spezialisten für Action, Romantik, etc.? Oder nehmt ihr was ihr kriegen könnt?

Nadine: Ich kriege meistens die Frauen ab. Sarah hasst es Frauen zu schreiben. Ich schreibe Männer und Frauen gerne - am liebsten Polizisten. Nein, Scherz. Nach den ganzen letzten Büchern, in denen jeweils die Polizisten die Hauptrollen waren, habe ich echt keine Lust mehr gehabt, diese zu schreiben. Umso froher bin ich, dass es sich in unseren nächsten Büchern einmal um eine Polizistin und einmal um einen eher … privaten Ermittler geht.

Sarah: Ja, ich schreibe wirklich viel lieber Männer. Eine Frau bin ich ja den ganzen Tag ;-) Ansonsten würde ich mich nicht gerade als den Action-Spezialisten beschreiben. Ich schreibe aber sehr gern Szenen, in denen jemand stirbt, gerade gestorben ist oder bald sterben wird.

Spart ihr euch durch eure Zusammenarbeit das Lektorat, oder lasst ihre eure Bücher dann doch noch durch Testleser korrigieren?

Sarah: Wir lesen die Bücher immer selbst erstmal gefühlte 200 Mal und überarbeiten sie immer wieder. Dann bekommen unsere beiden angestammten Testleser die Bücher. Dann überarbeiten wir erneut. Und dann bekommen die Testleser die Bücher noch mal … Und dann überarbeiten wir wieder und …

Nadine: Manchmal ist es wirklich ein einziges Hin und Her. Vor allem, wenn man selber etwas Abstand zum Manuskript hat, fällt einem sooo viel auf, was noch geändert werden muss.

Könnt ihr euch eine Idee für ein Buch vorstellen, die ihr alleine umsetzen müsstet, weil ihr den anderen nicht dafür begeistern könnt, oder würdet ihr es dann lieber sein lassen?

Nadine: Weder noch. Wir schreiben zusammen und das bedeutet auch, dass wir an einer Idee der anderen mitarbeiten, von der wir nicht so begeistert sind.

Ihr habt mit Kurzgeschichten angefangen und damit auch schon einige Erfolge errungen. Liebt ihr es, eine Idee so knapp wie möglich auf den Punkt zu bringen, oder genießt ihr es jetzt eher, den Geschichten in Romanform größeren Raum geben zu können?

Sarah: Früher war es verdammt schwierig, sich bei Kurzgeschichten wirklich kurz zu fassen. Unsere erste hatte bestimmt 12 Seiten. Aber mit der Zeit lernt man es, sich präziser auszudrücken. Das kann dann auch für Romane hilfreich sein.

Nadine: Mittlerweile sind unsere Kurzgeschichten immer „nur“ 6 oder 7 Seiten lang. Ein Fortschritt ;-)

Wie war es, als ihr zum ersten Mal  euren ersten Roman, die Muse des Mörders, als gebundenes Buch in Händen halten konntet und ist es immer noch so, wenn eines eurer „Babys“ das Licht der Welt erblickt?

Sarah: Das war schon ein extrem besonderer Moment. Wir mussten uns natürlich erstmal jede Seite einzeln angucken ;-) Auch heute ist es noch besonders, klar. Sooo viele Bücher gibt es von uns ja noch nicht.

Nadine: Ich hab mir das Buch aufs Regal gestellt und konnte es einfach nicht glauben. Auch heute sehe ich die drei Bücher vor mir und kann trotzdem nicht begreifen, dass sie von uns sind.

Ihr habt ja das Glück, dass ihr überwiegend mit guten bis sehr guten Rezensionen belohnt werdet. Wie wichtig sind euch solche Rückmeldungen?

Nadine: Sehr wichtig. Nur so lernt man zu verstehen, was der Leser wirklich möchte. Wenn man selber schreibt, dann liest man seine eigenen Bücher natürlich auch ganz anders, als es die Leser letztendlich tun. Es ist dabei auch schön zu sehen, wie die Leser einzelne Buchcharaktere verstehen. Und wen sie mögen. Manchmal sind sie von Protagonisten begeistert, die wir selber gar nicht sooo gut leiden können. Oder umgekehrt. Das liegt dann wahrscheinlich daran, dass wir die Vorgeschichte der Rollen kennen, ihre Stärken und Schwächen und auch die dunklen Seiten.

Was unterscheidet Die Muse des Mörders und Abgründe von Nebelflut?

Sarah: Die Muse des Mörders ist ein Remake von Das Fräulein von Scuderi. Wir haben hier eine alte Geschichte genommen und sie neu aufgearbeitet und ausgebaut.

Nadine: Nebelflut und Abgründe sind sozusagen unsere ganz eigenen Bücher. Wir haben die komplette Geschichte entworfen und die Charaktere selber erschaffen. Das ist einerseits leichter, weil man keine Vorlage hat, andererseits aber auch schwieriger, weil man sich von A bis Z alles selber überlegen muss. Ich würde außerdem sagen, dass Abgründe und Nebelflut etwas brutaler und etwas leichter zu lesen sind. Zumindest haben wir für die »Muse« ein paar Mal die Rückmeldung bekommen, dass das Buch recht anspruchsvoll ist.

Kurz vor Nebelflut kam Linie 14 – letzte Reihe – ich auf den Markt. Das Buch scheint sich doch sehr von euren bisherigen Büchern zu unterscheiden. Wie kam es zur Linie 14 und plant ihr mehr in diese Richtung zu schreiben?

Sarah: Wie schreiben ja schon immer Kurzgeschichten und Linie 14 fasst einfach alle Texte zusammen, die wir in den letzten Jahren geschrieben haben und die wir selber gut finden. Natürlich wäre es cool, in etwas größeren Abständen immer mal wieder eine Sammlung aktueller Kurztexte rauszubringen.

Ist dies eure erste Blogtour?

Nadine: Ja, aber hoffentlich nicht die letzte. Wir würde Ende des Jahres gerne eine zu Linie 14 machen.

Kommen wir nun zum eigentlichen Anlass des Interviews. Euer neuester Krimi, Nebelflut, spielt in Irland. Was hat euch dazu gebracht, Irland als Schauplatz auszusuchen, was verbindet ihr mit diesem schönen Land?

Sarah: Wir reisen regelmäßig dorthin. Als kleines Kind habe ich mit meinen Eltern zum ersten Mal eine Bootstour durchs ganze Land gemacht. Irland ist einfach was ganz Besonderes.

Nadine: Die Leute und die Landschaft sind einfach unverwechselbar. Und eignen sich so gut für einen Krimi. Ich glaube aber, unsere eigentliche Leidenschaft für Irland haben wir Wolfgang Hohlbein und Drachenfeuer zu verdanken.

Wer hatte die ursprüngliche Idee und wie lange habt ihr für den Krimi gebraucht?

Sarah: Wir hatten die Idee gemeinsam, soweit ich mich erinnern kann.

Nadine: Genau, wir haben beim Autofahren überlegt, was wir als nächstes schreiben wollen und dann ist ganz schnell eine komplexe Idee daraus geworden.

Sarah: Wie lange? Hmm … wir arbeiten immer an mehreren Büchern gleichzeitig, aber ich würde sagen, dass wir alles in allem immer ca. 1 Jahr brauchen.

Wie leicht oder schwer war, einen Verlag für das Buch zu finden?

Nadine: Bisher hatten wir immer sehr, sehr viel Glück.

Könnt ihr euch vorstellen, die Ermittler noch einen weiteren Fall lösen zu lassen, bzw. allgemein eine Serie mit demselben Ermittlerteam zu schreiben, oder liebt ihr eher die Abwechslung?

Nadine: Wir hatten ursprünglich keine Fortsetzung geplant. Als wir das Buch dann aber fertig hatten, wollten wir es gar nicht so wirklich wahrhaben … Und jetzt verlangen unsere Leser quasi einen zweiten Teil. Das können wir natürlich nicht auf uns sitzen lassen :D

Sarah: In welche Richtung die Fortsetzung dann gehen wird, das bleibt aber noch geheim. Und dauert auch noch einige Zeit, weil wir gerade an 2 anderen Büchern arbeiten.

Ihr geht mit euren Büchern gerne auf Lesetour? Wie sind eure Erfahrungen im direkten Kontakt zum Leser? Wie läuft die Lesung ab, verteilt ihr die Rollen, lest ihr Abschnittsweise oder führt dann doch eine pantomimisch die gelesenen Abschnitte auf?

Nadine: Pantomimisch wäre auch mal was, darüber müssen wir ernsthaft nachdenken ;-) Generell ist es so, dass ich uns vorstelle. Sarah liest dann einzelne Kapitel und ich verbinde diese Kapitel mit kleinen, erklärenden Zwischenstücken.

Wie wichtig ist euch das Internet, Facebook, Twitter und Co.? Ein unabdingliches Muss oder doch eine Möglichkeit, sich und seine Arbeit direkter an die Leserschaft zu bringen? Wahrscheinlich auch ein einfacher Weg, Kontakt zu anderen Autoren zu knüpfen?

Sarah: Wir nutzen diese ganzen Netzwerke gern, um mit unseren Lesern und anderen Autoren in Kontakt zu bleiben. Es ist aber schwierig, allen Freunden, Lesern und Kollegen gerecht zu werden, wenn man auf so vielen Plattformen unterwegs ist. Schöner wäre es, wenn man sich auf ein soziales Netzwerk konzentrieren könnte. Es ist also nicht böse gemeint, wenn wir mal kurz angebunden sind :-)

Könnt ihr schon etwas über eure zukünftigen Projekte sagen? Woran arbeitet ihr, welche Genres würdet ihr gerne noch für euch entdecken, oder bleibt ihr im Krimi und Thriller Metier?

Nadine: Genaures zu neuen Projekten erfahrt ihr am 01.06. bei Christian http://buchblogumdieecke.wordpress.com/

Sarah: Nur so viel: Es bleibt mörderisch.

Wo seht ihr euch in fünf Jahren?

Nadine: Am Laptop, hoffentlich immer noch Romane verfassend.

Sarah: Und hoffentlich bei besserem Wetter, als wir es im Moment haben ;-)


Und damit bin ich dann auch schon beim Ende meiner Fragen angekommen. Noch einmal vielen lieben Dank an Nadine und Sarah, dass sie sich so viel Zeit fürs Beantworten genommen haben.Ich persönlich freue mich noch darauf viel von ihnen zu hören und zu lesen.

Weitere Interviews mit den beiden findet ihr zum Beispiel hier:
Sarahs Bücherwelt und Gedanken sind frei

Und damit kommen wir nun zum Gewinnspiel. Wie schon beim Startschuss erklärt, geht es darum, Lose auf den einzelnen Blogs zu sammeln. Aus diesen Losen werden dann die Gewinner ermittelt, die folgendes gewinnen können:

1. Platz - ein Mordopfer in einem unserer neuen Bücher
2. Platz - ein signiertes Exemplar von “Nebelflut”
3. Platz - ein kleines Irland-Überraschungspäckchen


Eure heutige Aufgabe: erfüllt bitte eine odere mehrere von folgenden Möglichkeiten:

1. formuliert eine Antwort auf folgende Frage: 

"Immer wieder wundern sich die Leute darüber, dass Nadine und Sarah zu zweit  schreiben. 
Gibt es Dinge, die ihr euch niemals vorstellen könntet, zu zweit zu machen?"

2. stellt Nadine und Sarah eine Frage, die ihr schon immer einmal von ihnen beantwortet haben wolltet.

 3. wenn euch zu 1. oder 2. nichts einfällt, dürft ihr auch nur so kommentieren :)


Damit endet mein Blogtourbeitrag und mir bleibt nur noch auf die nächste Station hinzuweisen. 

Morgen ist NieOhneBuch mit einem Figureninterview dran.

Kommentare:

  1. Ich denke, bei Sachen die man zu zweit oder zu mehreren macht geht es auch immer darum, Kompromisse einzugehen und die Kontrolle zumindest zum Teil aus der eigenen Hand zu geben. Mit manchen Menschen funktioniert das gut, mit anderen eher weniger. Ich finde es klasse, dass es für Euch beide schon so lange und hoffentlich auch noch lange weiter funktioniert. Interessieren würde mich persönlich, ob ihr auch schon mal an den Punkt gekommen seid, keinen passenden Namen für einen Protagonisten oder eine andere Figur zu finden und falls ja, wie Eure Lösung für das Problem ausgesehen hat.
    Grüße vom Kamener Kreuz, Jochen!

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    1. Hallo Jochen,

      Ohja, die Namensfindung ist immer ein Problem. Meistens werden wir uns da nicht wirklich einig und manchmal werden die Namen auch immer wieder geändert, bis zum Schluss.

      Am besten ist es immer, wenn man aufteilt: Eine sucht den Vornamen aus, die Andere den passenden Nachnamen oder jede bekommt eine Figur, an der sie sich dann namenstechnisch austoben kann ;-)

      Liebe Grüße und danke für deinen Kommentar,
      Nadine und Sarah

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  2. Ich kann mir das sehr gut vorstellen und bei den beiden ist das doch keine frage mehr,es funktioniert einwandfrei.

    wie siehts eigentlich aus mit partnern von euch beiden.wenn sie vorhanden sind dann haben sie ja sehr wenig von euch,oder?

    liebe grüsse uwe bernds

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    1. www.facebook.com/pages/Uwe-Bernds-Autor
      der erste link oben funktioniert nicht hier nochmal neu

      uwebernds@versanet.de

      uwe bernds

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    2. Dieser sollte funktionieren :)
      https://www.facebook.com/pages/Uwe-Bernds-Autor/105624486299404

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    3. Hallo Uwe,

      mit dem richtigen Zeitmanagement funktioniert das eigentlich ganz gut. Vor allem wenn man solche Regeln einhält, wie, dass im Urlaub nicht gearbeitet wird. Dann gibt es da auch keine Probleme :-)

      Liebe Grüße,
      Nadine und Sarah

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  3. Ein sehr schönes Interview mit vielen informativen Fragen und Antworten. Ich würde gerne wissen wie sie allgemein ein Buch schreiben. Also steht die Geschichte von Anfang an komplett und ist das Ende und der Mörder schon klar wenn sie anfangen zu schreiben? Oder entsteht jede Seite erst beim schreiben? Es gibt ja Autoren die ein Gerüst haben, und den Anfang und die Mitte sowie das Ende schon haben und das drum rum einfach dazu bauen… Ist es bei Euch auch so? lg

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    1. Liebe Susann,

      eigentlich ist es immer so, dass wir uns zusammen das grobe Grundgerüst überlegen. Meistens hat eine von uns eine Idee und wir bauen die dann so lange aus, bis eine Handlungsabfolge steht - inklusive Auflösung (wobei die sich auch noch ändern kann, je nachdem, wie sich das Buch entwickelt). Wichtig ist einfach, dass wir beim Schreiben die gleichen Grundvorraussetzung haben, also über die grobe Handlung und detailliert über die Charaktere Bescheid wissen. Was dann in den einzelnen Kapiteln passiert, bleibt uns jeweils selbst überlassen - so lange es am Ende in den Spannungsbogen passt ;-)

      Viele sonnige Grüße,
      Nadine und Sarah

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  4. Sehr interessantes Interview! Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie man gemeinsam ein Buch schreibt - ok ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, ein Buch zu schreiben, aber gemeinsam stelle ich es mir unglaublich schwierig vor. Leider kann ich keine konkreten Fragen formulieren, ich würde einfach mal gerne von Anfang bis Ende Mäuschen spielen ;)

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    1. Hallo Sabine,

      wir kennen nur das gemeinsame Schreiben. Seit wir 12 waren, schreiben wir zusammen und können es uns kaum vorstellen, wie Menschen alleine Bücher schreiben ;-)

      Liebe Grüße,
      Nadine und Sarah

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  5. WOW
    das war ja mal ein langes Interview. Sehr schön umgesetzt, finde ich.

    Ehrlich gesagt finde ich deine Fragen jetzt schon ziemlich schwer zu beantworten. Eine Frage an die beiden Autorinnen stellen ist schwierig, da du in deinem Interview schon sooo viele Fragen gestellt hast und beantwortet.

    Zu der anderen Frage: Ich hab keine Ahnung, was man nicht zu zweit machen könnte. Eigentlich geht immer irgendetwas.

    Sicher ist aber, das ich schon ganz gespannt auf das Buch bin :-)

    Lg Mel

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  6. Liebe Mel,

    da hast du völlig Recht :-) Wenn man will, dann geht alles irgendwie - auch zu zweit.

    Herzliche Grüße,
    Nadine und Sarah

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  7. Liebe Nadine, liebe Sarah,
    ein tolles Interview. Ich würde gerne wissen, in welchem Genre wir keine Geschichten von euch lesen werden können. Dann würde ich noch gerne wissen, was ihr mit euren Protagonisten gemeinsam habt.
    Liebe Grüße
    Biggi

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  8. Liebe Biggi,

    was wir einfach nicht können und daher auch nie machen werden, ist das Schreiben von lustigen Texten ;-) Wir bewundern es auch immer, wenn Menschen das können. Bei Carsten Koch, einem unserer Autorenkollegen, liegen bei Lesungen beispielsweise immer alle Zuhörer vor Lachen unter dem Tisch.

    Was wir mit unseren Protagonisten gemeinsam haben ... eigentlich recht wenig, denn man findet immer am leichtesten Zugang zu einer Figur, wenn man sie erst von Grund auf kennenlernen muss und sie daher anfangs sehr fremd und sehr anders als man selbst ist :-)

    Danke für deine Fragen und einen schönen Abend noch,
    Nadine und Sarah

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  9. Hi Sarah und Nadine,
    tja, meine Frage wäre, ob Ihr zu Eurem neuesten Buchprojekt ein bisschen was preisgeben könntet ;-))
    Liebe Grüße
    Gaby

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    1. Hallo Gaby,

      das erfährst du morgen auf: http://buchblogumdieecke.wordpress.com/ :-)

      Liebe Grüße aus Hattingen nach Hattingen!

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  10. Danke für eure zahlreichen Antworten und interessanten Fragen, die ihr den Autorinnen gestellt habt. Mein Interview hat also doch nicht alles abgedeckt :)
    Natürlich könnt ihr bis zum Ende der Tour noch mit euren Kommentaren teilnehmen und ich wünsche euch viel Glück bei der Verlosung.
    Mein Dank an Nadine und Sarah, die sich die Zeit für die zusätzlichen Fragen genommen haben. Ihr seid einfach super!

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  11. Gabriele Rogge1. Juni 2013 um 17:16

    Ich habe diesen Teil der Blogtour erst heute gesehen und hoffe es ist noch nicht zu spät zum antworten :-)

    Zu 1: Eine Liebesnacht mit einem coolen Lover ;-))

    Ein super Interview,hat mir sehr gut gefallen.

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  12. Ich zitiere mal die Gewinnerbekanntgabe:

    "So, die Blogtour zu "Nebelflut" ist beendet! Wir hoffen, ihr hattet so viel Spaß daran wie wir und möchten uns noch mal bei allen Bloggern und Lesern bedanken, die mitgemacht haben! Danke auch für eure tollen Kommentare zu den verschiedenen Fragen Durch eure Beiträge habt ihr alle eine Menge Lose gesammelt, teils sogar 7 Stück! Und hier folgt nun auch das Ergebnis der Auslosung!

    *Trommelwirbel*

    1. Preis - ein Mordopfer in unserem neuen Buch: Mel.E (Bücherwurm)

    2. Preis - ein signiertes Exemplar von "Nebelflut": Biggi Friedrichs

    3 Preis - ein kleines Irland-Überraschungspäckchen: Tigger0705

    Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner Wir freuen uns für euch! Meldet euch am besten schnell mit euren Adressen, damit wir euch eure Gewinne zukommen lassen können!"

    https://www.facebook.com/darachart.wedler/posts/596092407078120

    Gratulation auch von meiner Seite! Vielen Dank für diese tolle Blogtour an Nadine und Sarah, allen mitwirkenden Blogs und den zahlreichen Besuchern!

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