Montag, 6. August 2012

SeaLife Hannover



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Am 31. Juli hat es uns nach Hannover ins SeaLife verschlagen, nachdem wir noch zwei Freikarten für Merlin Entertainment hatten, die bis Ende des Jahres gegolten hätten. Da wir letztes Jahr schon einmal dort waren, bot es sich an, dem SeaLife einen weiteren Besuch abzustatten.

Mit 15,95 € ist der Spass nicht ganz billig, da man die Ausstellung leicht in zwei Stunden hinter sich bringen kann. Da man allerdings mehrmals durchgehen kann (am besten durch die Tür neben dem Haupteingang, damit man sich die Anfangsinfo spart), kann sich diese Zeit natürlich multiplizieren.

Wir sind um die Mittagszeit angekommen und unter der Woche waren sowohl reichlich Parkplätze frei, als auch die Schlange an der Kasse überschaubar. Danach muss man etwas warten, bis die Tür zum Vorraum sich öffnet. Dort erhält man von einer männlichen Stimme ein paar Verhaltensregeln vorgebetet und danach öffnet sich die Schleuse zur eigentlichen Ausstellung.

Das Fotografieren ist ohne Blitzlicht erlaubt. Die Lichtverhältnisse sind allerdings schwierig und machen jede Aufnahme zur Herausforderung. Trotz der schnellen Bewegungen der Fische sind uns doch ein paar Bilder gelungen. Wer will, kann sich über den Link oben selbst davon überzeugen.


Nach ein paar Fischen aus der heimischen Leine, geht es ab in den Keller und in den Mangrovenbereich. Dort erwischten wir auf der zweiten Runde die Fütterung der Vieraugen. Weiter geht es zur Lagune der Rochen. In regelmäßigen Abständen gibt es dort Vorträge und Fütterungen zu beobachten.


Über Korallenriff und Schiffswrack, Muräne und Krake


folgt der schon fast zu kurze Ozeantunnel mit Wasserschildkröten, Haien und Rochen. Dort kommt es leider schnell zu Staus und wir konnten uns bei der Fütterung kaum rühren. Deshalb flüchteten wir in Nemos (Fisch, nicht Kapitän) Höhle.



Weiter geht es ins Sonnenlicht mit dem Regenwald & Entdeckerpfad - die grünen Oase der Ausstellung (Erinnerung an das ursprüngliche Expo-Regenwaldhaus). Hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen setzten uns zu. Man kann bis zu den Baumwipfeln hinauf steigen und ist umgeben von einer grünen Pflanzenmasse. Pfeilfrösche, Piranhas, Amazonasbecken und zwei neue Kuba-Krokodile ergänzen die Pflanzenvielfalt.




Damit näherten wir uns dem Ende des Rundgangs. Den Schlusspunkt setzt die Sonderausstellung "Quallen, die Geister der Meere". Dank klarem Wasser und guter Ausleuchtung gelangen uns hier die außergewöhnlichsten Aufnahmen.

In keinem guten Zoo darf das Streichelgehege fehlen. Im SeaLife ist es ein Berührungsbecken. Unter Aufsicht kann Groß und Klein hier direkten Kontakt mit Seesternen, Pflanzen und anderen Meeresbewohnern aufnehmen.




Geschickt werden die Besucher in den Souvenir-Shop gelenkt, wo wohl jeder das ein oder andere Andenken findet. Hier hat man auch an - leider nur - einem Terminal Gelegenheit, seine Meinung abzugeben und an einem Jahreskarten-Gewinnspiel teilzunehmen.

Im Bistro mit Sonnenterrasse erholten wir uns zunächst von unserer ersten Runde. Das Angebot reicht von einem kleinen Snack (Hot Dog) über Eis bis zu einem Burger mit Chips, sehr an den kleinen Besuchern orientiert. Richtig lecker war die Ofenkartoffel auf frischem Salat mit Joghurtdressing.

Wer irgendwann genug von Fischen gesehen hat, dem sei der Besuch der Herrenhäuser Gärten empfohlen.

Ein definitiv lohnenswerter Besuch für alle Altersgruppen, der dem Besucher die Wasserbewohner näher bringt und Aufmerksamkeit auf die Probleme in unseren Flüssen und Meeren lenkt.

Kommentare:

  1. Ich war auch schon im Sealife - aber in München. Fand es richtig schönd ort ;D

    Gerade eben bin ich auf deinen Blog gestoßen und habe ein bisschen gestöbert. Ich finde ihn richtig schön und interessant und habe mich deshalb dazu entschlossen, ihn regelmäßig zu lesen.
    Ich würde mich sehr freuen, wenn du meinen Blog auch besuchen würdest und ihn, wenn er dir gefällt, regelmäßig lesen würdest. Wenn du Verbesserungsvorschläge hast für ihm, wäre ich sehr dankbar, wenn du mir diese mitteilst.

    Hier der Link zu meinem Blog:
    http://rozasleselieblinge.blogspot.com/


    Liebe Grüße
    Chrisy

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  2. Ich war vor ein paar Jahren schon im SeaLife in Cuxhaven, unter einem Zeltdach, aber so ähnlich aufgebaut wie das Hannover. Deshalb nehme ich mal an, dass sich die verschiedenen SeaLifes gut vergleichen lassen

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