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Dienstag, 14. Juni 2022

Rezension: Das Mädchen und der Totengräber: Ein neuer Fall für Leopold von Herzfeldt von Oliver Pötzsch


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Verlag Ullstein
Hörbuch Hamburg
Oliver Pötzsch

veröffentlicht am: 31. März 2022
Taschenbuch:  496 Seiten
ISBN-10: 3864931940
ISBN-13: 978-3864931949
ASIN: B09LNZDNLK
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Mumien, Löwen und ein Totengräber

Auch in seinem zweiten Fall darf Leopold von Herzfeldt mit neuen kriminalistischen Methoden glänzen und der Wiener Polizei beweisen, dass die alten Methoden nicht immer ausreichen. Der Band schließt an den ersten an und so gibt es auch im privaten Bereich für ihn und seine Freunde reichlich neue Entwicklungen.

Montag, 6. August 2012

SeaLife Hannover



offizielle Webseite
unsere Bilder

Am 31. Juli hat es uns nach Hannover ins SeaLife verschlagen, nachdem wir noch zwei Freikarten für Merlin Entertainment hatten, die bis Ende des Jahres gegolten hätten. Da wir letztes Jahr schon einmal dort waren, bot es sich an, dem SeaLife einen weiteren Besuch abzustatten.

Mit 15,95 € ist der Spass nicht ganz billig, da man die Ausstellung leicht in zwei Stunden hinter sich bringen kann. Da man allerdings mehrmals durchgehen kann (am besten durch die Tür neben dem Haupteingang, damit man sich die Anfangsinfo spart), kann sich diese Zeit natürlich multiplizieren.

Wir sind um die Mittagszeit angekommen und unter der Woche waren sowohl reichlich Parkplätze frei, als auch die Schlange an der Kasse überschaubar. Danach muss man etwas warten, bis die Tür zum Vorraum sich öffnet. Dort erhält man von einer männlichen Stimme ein paar Verhaltensregeln vorgebetet und danach öffnet sich die Schleuse zur eigentlichen Ausstellung.

Das Fotografieren ist ohne Blitzlicht erlaubt. Die Lichtverhältnisse sind allerdings schwierig und machen jede Aufnahme zur Herausforderung. Trotz der schnellen Bewegungen der Fische sind uns doch ein paar Bilder gelungen. Wer will, kann sich über den Link oben selbst davon überzeugen.


Nach ein paar Fischen aus der heimischen Leine, geht es ab in den Keller und in den Mangrovenbereich. Dort erwischten wir auf der zweiten Runde die Fütterung der Vieraugen. Weiter geht es zur Lagune der Rochen. In regelmäßigen Abständen gibt es dort Vorträge und Fütterungen zu beobachten.


Über Korallenriff und Schiffswrack, Muräne und Krake


folgt der schon fast zu kurze Ozeantunnel mit Wasserschildkröten, Haien und Rochen. Dort kommt es leider schnell zu Staus und wir konnten uns bei der Fütterung kaum rühren. Deshalb flüchteten wir in Nemos (Fisch, nicht Kapitän) Höhle.



Weiter geht es ins Sonnenlicht mit dem Regenwald & Entdeckerpfad - die grünen Oase der Ausstellung (Erinnerung an das ursprüngliche Expo-Regenwaldhaus). Hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen setzten uns zu. Man kann bis zu den Baumwipfeln hinauf steigen und ist umgeben von einer grünen Pflanzenmasse. Pfeilfrösche, Piranhas, Amazonasbecken und zwei neue Kuba-Krokodile ergänzen die Pflanzenvielfalt.




Damit näherten wir uns dem Ende des Rundgangs. Den Schlusspunkt setzt die Sonderausstellung "Quallen, die Geister der Meere". Dank klarem Wasser und guter Ausleuchtung gelangen uns hier die außergewöhnlichsten Aufnahmen.

In keinem guten Zoo darf das Streichelgehege fehlen. Im SeaLife ist es ein Berührungsbecken. Unter Aufsicht kann Groß und Klein hier direkten Kontakt mit Seesternen, Pflanzen und anderen Meeresbewohnern aufnehmen.




Geschickt werden die Besucher in den Souvenir-Shop gelenkt, wo wohl jeder das ein oder andere Andenken findet. Hier hat man auch an - leider nur - einem Terminal Gelegenheit, seine Meinung abzugeben und an einem Jahreskarten-Gewinnspiel teilzunehmen.

Im Bistro mit Sonnenterrasse erholten wir uns zunächst von unserer ersten Runde. Das Angebot reicht von einem kleinen Snack (Hot Dog) über Eis bis zu einem Burger mit Chips, sehr an den kleinen Besuchern orientiert. Richtig lecker war die Ofenkartoffel auf frischem Salat mit Joghurtdressing.

Wer irgendwann genug von Fischen gesehen hat, dem sei der Besuch der Herrenhäuser Gärten empfohlen.

Ein definitiv lohnenswerter Besuch für alle Altersgruppen, der dem Besucher die Wasserbewohner näher bringt und Aufmerksamkeit auf die Probleme in unseren Flüssen und Meeren lenkt.

Dienstag, 24. Juli 2012

Tier- und Freizeitpark Thüle


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Bilder April
aktuelle Bilder

Nachdem wir Ende April das letzte Mal in Thüle waren, machten wir uns am Sonntag wieder mal auf in Richtung Ostfriesland. Meine bessere Hälfte hatte beim Facebook-Gewinnspiel eine Eintrittskarte gewonnen, was uns die Entscheidung, den Tierpark wieder zu besuchen, natürlich erleichterte.
Erst einmal ein paar Zahlen. Der Tierpark liegt knapp über eine Stunde entfernt von Bremen zwischen Oldenburg und Cloppenburg. Erwachsene bezahlen 15,00 €, Kinder bis 13 Jahre 13,00 € Eintritt. Geöffnet ist von 09:00 - 18:00 Uhr.
Der Freizeitpark besteht aus 31 verschiedenen Attraktionen, die Spass und Spiel für alle Altersklassen bieten. Da wir immer einen großen Bogen um die Freizeitattraktionen machen und uns lieber mit den Tieren beschäftigen, kann ich zu dem Bereich nicht viel sagen. Auf jeden Fall scheinen die Familien großen Spaß zu haben, denn nach einem Rundgang durch den Tierpark landen sie alle hier.
Gastronomisch kann der Park mit einem Selbstbedienungs-Restaurant, in dem es neben verschiedenen Schnitzeln, Fisch und Hühnchen auch eine reichhaltige Kuchenauswahl gibt, punkten. Hinzu kommt noch direkt nebenan ein kleiner Imbiss mit Currywurst, Pommes, und ähnlichen Kleinigkeiten. Eis und Spielzeug gibt es dann noch an einem Kiosk, der ebenfalls in der Ecke zu finden ist, genau wie die Toiletten. Leider fehlt im restlichen Parkgelände eine Versorgung mit beidem. Dadurch muss man immer wieder zum Eingang zurück muss, was aber dank vieler Schleichwege relativ schnell möglich ist.
Der Tierpark kann mit rund 120 Arten aufwarten. Am Tierpark wird stark gearbeitet und es gibt schon viele neue Bereiche und Gehege. Doch man ist noch lange nicht am Ende angelangt. Die eine oder andere Anlage gehört noch überarbeitet, wie z. B. die viel zu kleinen Gehege für die Pumas und die (sehr seltenen) Indochina-Leoparden. Da wir nun mit unserer neuen Kamera unterwegs waren, gibt es hoffentlich ein paar neue Ansichten. Vergleichen könnt ihr selbst: hier sind die Bilder von April und Sonntag.
Ein paar Impressionen gibt es jetzt noch hier. Folgendes hat sich seit unserem letzten Besuch getan:
Zebramädchen Paula muss nicht mehr alleine über die Anlage toben, sondern hat einen Spielpartner, Pete, bekommen. Die Varis sind gerade noch jung genug, um aus ihrem Gehege ausbrechen zu können, und unter anderem die Mülleimer davor zu plündern.
Gibbonnachwuchs erforscht frech die Welt. Flamingonachwuchs bettelt hungrig um Futter. 
Eines der Stinktiere lässt sich mal sehen. Die Stachelschweine lassen es sich auf ihrer erweiterten Ablage gut gehen.
Die Kattas wurde von russisch sprechenden Besuchern so mit Äpfeln überfüttert, dass sie keine Lust mehr zum Spielen hatten. Mama Pinselohrschwein war sehr empfänglich für eine Massage.
Mama Totenkopfäffchen hat schwer an ihrem Nachwuchs zu tragen.Zwergeselnachwuchs auf Schmusekurs.
Ein kleiner Ausbrecher, der hoffentlich seinen Weg ins Gehege wiederfindet.Kleine Hühner, die sich lautstark über den Besucheransturm freuen.
Die neue Papageien- und Sittichanlage ist fertiggestellt und die Tiere laden einen lautstark zum Verweilen ein.


und, und, und...
Es gibt wirklich an fast jedem Gehege etwas neues zu entdecken. Auch wenn der Besucheransturm an diesem Sonntag riesig war, verteilte es sich gut über den park und vor allem zu späterer Stunde hatte man dann wieder den Tierpark fast für sich alleine. 
Der ganze Park ist genau richtig bemessen für einen Tagesausflug. Familien schaffen den Tierpark leicht in 2-3 Stunden und können sich dann auf die Freizeitwelt stürzen, während Tierinteressierte leicht zwei oder dreimal an den Gehegen vorbeischauen können.
Definitiv einen Ausflug werden und auch wir werden ins in absehbarer Zeit wieder Richtung Thüle begeben.