Dienstag, 24. Juli 2012

Tier- und Freizeitpark Thüle


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Nachdem wir Ende April das letzte Mal in Thüle waren, machten wir uns am Sonntag wieder mal auf in Richtung Ostfriesland. Meine bessere Hälfte hatte beim Facebook-Gewinnspiel eine Eintrittskarte gewonnen, was uns die Entscheidung, den Tierpark wieder zu besuchen, natürlich erleichterte.
Erst einmal ein paar Zahlen. Der Tierpark liegt knapp über eine Stunde entfernt von Bremen zwischen Oldenburg und Cloppenburg. Erwachsene bezahlen 15,00 €, Kinder bis 13 Jahre 13,00 € Eintritt. Geöffnet ist von 09:00 - 18:00 Uhr.
Der Freizeitpark besteht aus 31 verschiedenen Attraktionen, die Spass und Spiel für alle Altersklassen bieten. Da wir immer einen großen Bogen um die Freizeitattraktionen machen und uns lieber mit den Tieren beschäftigen, kann ich zu dem Bereich nicht viel sagen. Auf jeden Fall scheinen die Familien großen Spaß zu haben, denn nach einem Rundgang durch den Tierpark landen sie alle hier.
Gastronomisch kann der Park mit einem Selbstbedienungs-Restaurant, in dem es neben verschiedenen Schnitzeln, Fisch und Hühnchen auch eine reichhaltige Kuchenauswahl gibt, punkten. Hinzu kommt noch direkt nebenan ein kleiner Imbiss mit Currywurst, Pommes, und ähnlichen Kleinigkeiten. Eis und Spielzeug gibt es dann noch an einem Kiosk, der ebenfalls in der Ecke zu finden ist, genau wie die Toiletten. Leider fehlt im restlichen Parkgelände eine Versorgung mit beidem. Dadurch muss man immer wieder zum Eingang zurück muss, was aber dank vieler Schleichwege relativ schnell möglich ist.
Der Tierpark kann mit rund 120 Arten aufwarten. Am Tierpark wird stark gearbeitet und es gibt schon viele neue Bereiche und Gehege. Doch man ist noch lange nicht am Ende angelangt. Die eine oder andere Anlage gehört noch überarbeitet, wie z. B. die viel zu kleinen Gehege für die Pumas und die (sehr seltenen) Indochina-Leoparden. Da wir nun mit unserer neuen Kamera unterwegs waren, gibt es hoffentlich ein paar neue Ansichten. Vergleichen könnt ihr selbst: hier sind die Bilder von April und Sonntag.
Ein paar Impressionen gibt es jetzt noch hier. Folgendes hat sich seit unserem letzten Besuch getan:
Zebramädchen Paula muss nicht mehr alleine über die Anlage toben, sondern hat einen Spielpartner, Pete, bekommen. Die Varis sind gerade noch jung genug, um aus ihrem Gehege ausbrechen zu können, und unter anderem die Mülleimer davor zu plündern.
Gibbonnachwuchs erforscht frech die Welt. Flamingonachwuchs bettelt hungrig um Futter. 
Eines der Stinktiere lässt sich mal sehen. Die Stachelschweine lassen es sich auf ihrer erweiterten Ablage gut gehen.
Die Kattas wurde von russisch sprechenden Besuchern so mit Äpfeln überfüttert, dass sie keine Lust mehr zum Spielen hatten. Mama Pinselohrschwein war sehr empfänglich für eine Massage.
Mama Totenkopfäffchen hat schwer an ihrem Nachwuchs zu tragen.Zwergeselnachwuchs auf Schmusekurs.
Ein kleiner Ausbrecher, der hoffentlich seinen Weg ins Gehege wiederfindet.Kleine Hühner, die sich lautstark über den Besucheransturm freuen.
Die neue Papageien- und Sittichanlage ist fertiggestellt und die Tiere laden einen lautstark zum Verweilen ein.


und, und, und...
Es gibt wirklich an fast jedem Gehege etwas neues zu entdecken. Auch wenn der Besucheransturm an diesem Sonntag riesig war, verteilte es sich gut über den park und vor allem zu späterer Stunde hatte man dann wieder den Tierpark fast für sich alleine. 
Der ganze Park ist genau richtig bemessen für einen Tagesausflug. Familien schaffen den Tierpark leicht in 2-3 Stunden und können sich dann auf die Freizeitwelt stürzen, während Tierinteressierte leicht zwei oder dreimal an den Gehegen vorbeischauen können.
Definitiv einen Ausflug werden und auch wir werden ins in absehbarer Zeit wieder Richtung Thüle begeben.




Kommentare:

  1. Ich finde es immer wieder erschreckend, wenn man mitbekommt, mit was die Besucher die Tiere füttern. Die Äpfel bei den Kattas waren zwar viel zu süß, aber immerhin noch nahe an der natürlichen Nahrung.
    Butterkeks und Cracker dagegen bei den Stachelschweinen gehen aber gar nicht. Kein Wunder, dass leider viele Tierparks dazu übergehen müssen, das Füttern generell zu verbieten.

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  2. Ich finde es immer wieder erschreckend, wenn man mitbekommt, mit was die Besucher die Tiere füttern. Die Äpfel bei den Kattas waren zwar viel zu süß, aber immerhin noch nahe an der natürlichen Nahrung.
    Butterkeks und Cracker dagegen bei den Stachelschweinen gehen aber gar nicht. Kein Wunder, dass leider viele Tierparks dazu übergehen müssen, das Füttern generell zu verbieten.
    Deshalb eine Bitte beim nächsten Zoo-Besuch: Bleibt bei Pellets und lasst die Kekse den Kindern!

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