Freitag, 6. September 2013

Rezension: Fyn - Erben des Lichts von Nadine Kühnemann


Amazon.de


Taschenbuch € 14,99


Kindle eBook € 1,99


Bookshouse Verlag Nadine Kühnemann








Broschiert: 372 Seiten
Verlag: bookshouse (4. September 2013)
ISBN-10: 9963727689
ISBN-13: 978-9963727681
ASIN: B00EZQ6KWM
Rezension

Teil 2

Wieder ein Buch, das ich vorab lesen durfte und das nun als eBook erhältlich ist. Das Taschenbuch erscheint dann Ende des Monats. Diesmal ist es ein Steampunk-Fantasy-Roman um einen jungen Mann, der schon durch seine Geburt anders ist, als alle um ihn herum.

Inhalt:

Fynrizz, genannt Fyn, ist von Geburt an etwas Besonderes. Er wurde von einem Elitesoldaten adoptiert und soll natürlich in dessen Fußstapfen treten. Allerdings ist er der einzige Alve mit schwarzen Haaren und ohne die Fähigkeit Magie zu nutzen. Dies macht ihn zum Außenseiter und seinen vorgegebenen Weg umso härter, doch Aufgeben kommt für ihn nicht in Frage. Und wie Recht er damit hat zeigt sich, als sich die Ereignisse im Land überschlagen und ihm ein Mord in die Schuhe geschoben wird.

Cover:

Ein junger Mann, der irgendwie vorm Anziehen seiner Soldatenkappe vergessen hat, sein Oberteil anzuziehen, ein paar Zahnräder und der Titel voller Aufziehwerkzutaten. Ein sehr schönes Cover, dss zum eher zur Seite schauenden Fyn und seinem Hobby passt.

Setting und Stil:

Das Buch spielt in Calanien, einem Königreich, in dem es wie bei uns zum Ende des 19. Jahrhunderts aussieht, wobei allerdings halbmechanische Technoiden und dampfbetriebene Waffen und Maschinen zam Alltag gehören. All dies wird von Nadine Kühnemann sehr schön beschrieben und in die Geschichte eingebaut. Für mich hätten es ruhig noch mehr technische Spielereien sein können, aber auch so lernt man immer mal wieder eine neue Erfindung kennen. Der hinzukommende magische Anteil hält sich mit der Technik die Waage und ist ein selbstverständlicher Teil der Alven. Den Menschen kommt eine eher untergeordnete Rolle zu, was ja auch zum Aufstand und Krieg führt.
Eine sehr interessante Welt, in der man gerne verweilt und häufig Neues entdecken kann. Interessant ist die Dunkelheit im Norden, die zum Ende hin eine Rolle spielt und deren Schwärze sich hoffentlich im zweiten Teil lichtet.
Das Buch liest sich sehr gut, die Handlung beginnt ziemlich ruhig, nimmt aber im Verlauf des Buches Fahrt auf und es bleibt nicht aus, dass man von ihr gefessselt ist und Fyn aus der Ich-Perspektive bis zum Ende seines beschwerlichen Lebenswegs begleiten will.

Charaktere:

Fyn ist ein Charakter, bei dem ich etwas Zeit brauchte, bis er mir ans Herz wuchs. Er jammert ein bisschen viel, hadert mit seinem Schicksal und lässt sich ab und an etwas viel einschenken. Aber zum Glück fängt er sich dann irgendwann und durchläuft eine Verwandlung, die ihn endlich zu dem Buchhelden macht, der er sein soll. Es ist seine Geschichte und alle, die ihm im Weg sind, sollten sich in Acht nehmen. Sein dunkler Begleiter, Norrizz, ist schön geheimnisvoll und man weiß bis zum Ende nicht, ob er nur ein Hirngespinst ist.
Zwei Frauen spielen dann noch eine Rolle in seinem Leben und die Entwicklung erster zaghafter Gefühle, die ihm eher unbekannt sind, ist interessant zu verfolgen.
Sein Vater und die anderen Mitglieder der Weißen Liga machen ihm das Leben nicht wirklich leicht und bekommen dafür auch genug Raum, um sich zu eigenen Persönlichkeiten zu entwickeln.

Geschichte:

Das Buch erzählt sehr schön Fyns Lebensgeschichte, erklärt seinen Hintergrund, zeigt, wie ihn die Ereignisse prägen und führt zu einem Ende, das keins ist. Die Mischung aus Fantasy und Steampunk ist gelungen, die 372 Seiten werden nie langweilig und das Ende führte bei mir zu gehörigem Haare raufen. Gemein, dass man bis zum Februar auf die Fortsetzung warten muss, eine hinterhältiger Cliffhanger hätte Nadine Kühnemann kaum einfallen können. Eine klare Eins mit Sternchen.

Fazit:

Nadine Kühnemann ist es mit Fyn - Erben des Lichts erfolgreich gelungen Magie und Technik unter einen Hut zu bringen. Steampunk Fantasy ist geschaffen und hat mich begeistert. Ein junger Mann, der von Geburt an anders ist und sich zu etwas entwickelt, was die Welt noch nicht gesehen hat. Eine beschwerlicher Weg, den zu begleiten viel Spaß bringt. Eine absolute Leseempfehlung für Jugendliche ab 16 und Erwachsene, die Fans von einem oder beider Genres sind.



Buchvorstellung:

Über die Autorin:

Nadine Kühnemann wurde am 21.02.1983 in Dinslaken am Niederrhein geboren. Nach dem Abitur studierte sie Biologie in Düsseldorf und Bochum und arbeitet heute als Laborantin im Fachbereich der Transfusionsmedizin. Sie ist verheiratet und lebt bis heute in ihrer Geburtsstadt.

(Quelle: Amazon.de)







Kurzbeschreibung:

Fyns Zukunft ist von Geburt an vorherbestimmt: Als Sohn eines Elitesoldaten absolviert er eine Ausbildung zum Krieger an der königlichen Akademie. Doch der Friede ist trügerisch, denn der junge Alve scheint ohne Magie geboren worden zu sein - ein Makel, der für seine Rasse als inakzeptabel gilt. Man verachtet ihn, bezeichnet ihn als verrückten Sonderling oder feindet ihn sogar offen an.

Als ein Krieg über das Land hereinbricht, überschlagen sich die Ereignisse. Der König wird heimtückisch ermordet, und natürlich kann es nur einen Schuldigen geben: Fyn. Niemand glaubt ihm und man verurteilt ihn zum Tod. Ylenia, eine Menschenfrau, in die sich Fyn entgegen aller Gesetze seiner Rasse verliebt hat, befreit ihn aus dem Kerker. Gemeinsam fliehen sie quer durch das Land, doch der in Ungnade gefallene Krieger kann die Qualen, die er erlitten hat, nicht vergessen und sinnt auf Rache ...

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