1. Schon wieder sind die Olympischen Spiele fast vorbei.
2. Bisher habe ich alle Angriffsversuche der gemeinen Sommer-Grippe erfolgreich abgewehrt.
3. Die beste Pizza der Welt ist definitv selbstgemacht mit vielen süßen Früchten (Banane, Pfirsich, Ananas), Schinken und Mais.
4. Ich halte nicht viel von Binsenweisheit.
5. Der Austausch von Wissen ist wichtig für das Weiterkommen der Menschheit.
6. Kein einzelner Grund ist die Wurzel allen Übels. Aber die Summierung aller kleinen Gründe gibt schon ein ziemlich großes Übel ab.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf
einen ruhigen Abend mit Lesen, Olympia und Fish and Chips, morgen habe ich noch nichts konkretes geplant und Sonntag möchte ich auf das Wikingerfest in Norden !
Weitere Infos zu den Freitags-Füllern gibt es hier
Freitag, 10. August 2012
Donnerstag, 9. August 2012
Rezension zu Mörderische Pläne von Kirsten Slottke
Amazon.de: Broschiert € 12,95
Amazon.de: eBook € 5,49
Verlag: Nepa
Autorin: Kirsten Slottke
Inhalt:
Der Direktor des Frankfurter Senckenbergmuseums wird auf grausame Weise ermordet. Katharina Bergen und ihr Kollege Thomas Lauter übernehmen die Ermittlungen. Diese erweisen sich als äußerst schwierig, da der Täter keine Spuren hinterlassen hat. Es soll nicht der letzte Mord sein, doch schließlich beginnt ER, der Täter, Fehler zu machen.
Ob es Katharina gelingt, die Mörderischen Pläne zu durchkreuzen, ist ungewiss, bis eines Tages der Physiker Philipp Degen in ihr Leben tritt und ihr den entscheidenden Hinweis gibt. Egal wie unglaublich dieser auch klingen mag, es bleibt ihr nichts anderes übrig, als diesen zu akzeptieren. Die Jagd nach IHM kann endlich richtig beginnen.
Kritik:
Auf Kirsten Slottkes Roman bin ich durch eine Leserunde aufmerksam geworden. Ansonsten wäre mir wahrscheinlich dieser schöne Krimi entgangen, da mich das Cover nicht wirklich anspricht: es mag an den vielen Sandtönen liegen, ich bin da eher der Wassertyp.
Der Krimi beginnt wie ein ganz normaler Krimi. Die Morde sind schön detailliert beschrieben, die Hauptcharaktere sehr angenehme Personen, für die man sich interessiert. Der Täter darf auch seine Sichtweise zeigen. Bis dahin alles normal und gut geschrieben. Relativ früh kam dann bei mir dann der Gedanke auf, dass da etwas nicht stimmt, der logische Grund dafür aber sicher nicht richtig sein kann, da dieses ein Genrewechsel wäre, den ich nicht erwartet habe. Als dieser dann tatsächlich eintritt war ich erst einmal überrascht. Da ich jedoch das andere Genre liebe, war es eher eine positive Überraschung . Ich will hier natürlich nicht verraten, worum es da nun eigentlich geht, nur soviel, dass dieses Ereignis schön erklärt wird und damit alles andere eine durchgehende Logik erhält.
Puh, ganz schön schwer, um das Ei des Columbus herumzuschreiben. Mir hat das Buch gefallen. Für ein Erstlingswerk absolut passabel. Ein bisschen viel Liebesgeschichte, aber das wird vielleicht von weiblichen Krimiautorinnen erwartet. Ich würde mich freuen, wenn Katharina Berger noch einmal ermitteln darf. Leser, die Probleme mit Genremixen haben, ist eher abzuraten. Für alle anderen heißt es: zugreifen! Ein Wissenschaftskrimi der Wissen schafft.
Montag, 6. August 2012
SeaLife Hannover
offizielle Webseite
unsere Bilder
Am 31. Juli hat es uns nach Hannover ins SeaLife verschlagen, nachdem wir noch zwei Freikarten für Merlin Entertainment hatten, die bis Ende des Jahres gegolten hätten. Da wir letztes Jahr schon einmal dort waren, bot es sich an, dem SeaLife einen weiteren Besuch abzustatten.
Mit 15,95 € ist der Spass nicht ganz billig, da man die Ausstellung leicht in zwei Stunden hinter sich bringen kann. Da man allerdings mehrmals durchgehen kann (am besten durch die Tür neben dem Haupteingang, damit man sich die Anfangsinfo spart), kann sich diese Zeit natürlich multiplizieren.
Wir sind um die Mittagszeit angekommen und unter der Woche waren sowohl reichlich Parkplätze frei, als auch die Schlange an der Kasse überschaubar. Danach muss man etwas warten, bis die Tür zum Vorraum sich öffnet. Dort erhält man von einer männlichen Stimme ein paar Verhaltensregeln vorgebetet und danach öffnet sich die Schleuse zur eigentlichen Ausstellung.
Das Fotografieren ist ohne Blitzlicht erlaubt. Die Lichtverhältnisse sind allerdings schwierig und machen jede Aufnahme zur Herausforderung. Trotz der schnellen Bewegungen der Fische sind uns doch ein paar Bilder gelungen. Wer will, kann sich über den Link oben selbst davon überzeugen.
Nach ein paar Fischen aus der heimischen Leine, geht es ab in den Keller und in den Mangrovenbereich. Dort erwischten wir auf der zweiten Runde die Fütterung der Vieraugen. Weiter geht es zur Lagune der Rochen. In regelmäßigen Abständen gibt es dort Vorträge und Fütterungen zu beobachten.
Über Korallenriff und Schiffswrack, Muräne und Krake
folgt der schon fast zu kurze Ozeantunnel mit Wasserschildkröten, Haien und Rochen. Dort kommt es leider schnell zu Staus und wir konnten uns bei der Fütterung kaum rühren. Deshalb flüchteten wir in Nemos (Fisch, nicht Kapitän) Höhle.
Damit näherten wir uns dem Ende des Rundgangs. Den Schlusspunkt setzt die Sonderausstellung "Quallen, die Geister der Meere". Dank klarem Wasser und guter Ausleuchtung gelangen uns hier die außergewöhnlichsten Aufnahmen.
In keinem guten Zoo darf das Streichelgehege fehlen. Im SeaLife ist es ein Berührungsbecken. Unter Aufsicht kann Groß und Klein hier direkten Kontakt mit Seesternen, Pflanzen und anderen Meeresbewohnern aufnehmen.
Geschickt werden die Besucher in den Souvenir-Shop gelenkt, wo wohl jeder das ein oder andere Andenken findet. Hier hat man auch an - leider nur - einem Terminal Gelegenheit, seine Meinung abzugeben und an einem Jahreskarten-Gewinnspiel teilzunehmen.
Im Bistro mit Sonnenterrasse erholten wir uns zunächst von unserer ersten Runde. Das Angebot reicht von einem kleinen Snack (Hot Dog) über Eis bis zu einem Burger mit Chips, sehr an den kleinen Besuchern orientiert. Richtig lecker war die Ofenkartoffel auf frischem Salat mit Joghurtdressing.
Wer irgendwann genug von Fischen gesehen hat, dem sei der Besuch der Herrenhäuser Gärten empfohlen.
Ein definitiv lohnenswerter Besuch für alle Altersgruppen, der dem Besucher die Wasserbewohner näher bringt und Aufmerksamkeit auf die Probleme in unseren Flüssen und Meeren lenkt.
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50 Follower
Danke an die ersten 50 Leser meines kleinen Blogs. Ihr seit Spitze. Ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell so viele Leser zusammenbekommen kann.
Natürlich hoffe ich auf weitere 50 und noch viel mehr! Dranbleiben lohnt sich sicherlich!
Natürlich hoffe ich auf weitere 50 und noch viel mehr! Dranbleiben lohnt sich sicherlich!
Samstag, 4. August 2012
Rezension zu Traumfänger von Petra Röder
Amazon.de: Broschiert € 14,90
Amazon.de: eBook 6,99
Autorin: Petra Röder
Facebook: Petra Röder
"Ich würde mir dreimal überlegen, ob ich mit dieser Ziege eine Beziehung anfange. Sie ist nur eine weitere dumme Nuss für die Knabbermischung" (S. 227, 228)
Inhalt:
Die zwanzigjährige Kylie hat Angst zu schlafen, seitdem ihre jüngere Schwester Emma nach einem Autounfall im Koma liegt. Als sie schließlich doch wieder einschläft findet sie sich in einer Traumwelt wieder, in der sie dem gutaussehenden Matt begegnet.
Sie schmieden den Plan, Emma zu retten, die von alleine nicht wieder aufwachen wird, und machen sich auf die gefährliche Reise zum Zentrum der Traumwelt, wo sich beweisen muss, ob ihre Liebe auf den ersten Blick auch Zukunft in der realen Welt haben kann.
Kritik:
Petra Röder hat einen sehr angenehmen und modernen Schreibstil, so dass die Seiten nur so verfliegen. Ich hätte nichts dagegen gehabt, wenn das Buch doppelt so dick gewesen wäre, da die Geschichte dieses mehr an Seiten locker hergegeben hätte.
Man kann sich gut in die Hauptcharaktere Kylie und Mat hineinversetzen und da die Geschichte nur aus Kylies Sicht erzählt wird, ist dies natürlichschon fast Grundvoraussetzung. Die Liebesgeschichte passt vielleicht eher zu etwas jüngeren Hauptcharakteren, aber es soll ja auch Spätentwickler geben.
Die Nebencharaktere können alle überzeugen und selbst der Böse ist so mies, dass man eine natürliche Abneigung gegen ihn empfindet.
Das Buch selbst hat ein sehr schönes Cover, das einem sofort ins Auge fällt.Ich kann mich zwar gar nicht an Schmetterlinge erinnern, aber es soll ja ein Stimmungsbild sein und die Stimmung passt perfekt zum Buch. Der brennende Tierkopf auf der Rückseite ist dagegen definitiv im Buch wiederzufinden.
Die Schriftgröße ist sehr angenehm zu lesen und das Kapitelanfangsdesign ist auch gut gelungen.
Zurück zur Geschichte. Sie ist schön abgeschlossen, aber wie ich oben schon erwähnte, hätte Petra mehr draus machen können. Die Traumwelt bietet so viele Möglichkeiten, die es noch zu erforschen lohnt und auch die Charaktere hätte sicher noch viel zu erzählen.
Hinzu kommen einige logische Ungereimtheiten, die vielleicht durch mehr Text aufgefangen werden könnten. So bleibt dem Leser nur, entweder darüber hinwegzusehen und sich einfach von der Geschichte einfangen und treiben zu lassen, oder mit einem etwas unbefriedigenden Gefühl am Ende des Buchs wieder aufzutauchen.
Je nachdem, welcher Lesetyp man ist, wird man zu verschiedenen Schlussfolgerungen kommen und da ich mich eher zum zweiten Typ zähle, werde ich dem Buch nur 4 Sterne geben. Es hat kleine Schwächen, aber insgesamt ist es trotzdem ein lohnender Lesesspaß und ich danke Petra Röder, dass sie uns Leser auf die Reise ins Traumland mitgenommen hat.
Freitag, 3. August 2012
Freitags-Füller # 175
1. Die olympischen Spiele sind der Grund, warum bei uns der TV den ganzen Tag läuft.
2. Wenn ich mich genau an Kuchenrezepte halten, dann werden sie auch leicht und locker.
3. Es wäre ein Alptraum wenn der August 30 Sonnentage hätte.
4. Es ist mal wieder Freitag und ich versuche alles auszufüllen, aber der Schweinehund macht es mir diesmal ziemlich schwer.
5. Der Gedanke an Winter wird bei 30 Grad im Schatten ziemlich verlockend.
6. Aufgewachsen bin ich in Kapfenberg und Cuxhaven.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Olympia, morgen habe ich Bummeln in der Stadt geplant und Sonntag möchte ich zum Burgfest nach Bederkesa Muscia Vulgaris hören!
Weitere Infos zu den Freitags-Füllern gibt es hier
2. Wenn ich mich genau an Kuchenrezepte halten, dann werden sie auch leicht und locker.
3. Es wäre ein Alptraum wenn der August 30 Sonnentage hätte.
4. Es ist mal wieder Freitag und ich versuche alles auszufüllen, aber der Schweinehund macht es mir diesmal ziemlich schwer.
5. Der Gedanke an Winter wird bei 30 Grad im Schatten ziemlich verlockend.
6. Aufgewachsen bin ich in Kapfenberg und Cuxhaven.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Olympia, morgen habe ich Bummeln in der Stadt geplant und Sonntag möchte ich zum Burgfest nach Bederkesa Muscia Vulgaris hören!
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Mittwoch, 1. August 2012
Rezension zu Uhrwerk Venedig - Hrsg. Lucas Edel
Amazon.de: Taschenbuch € 10,00
Amazon.de: eBook € 2,99
T. S. Orgel
Facebook: T.S. Orgel
Susanne Wilhelm
Lucas Edel
Facebook: Lucas Edel
Inhalt:
Uhrwerk Venedig ist die erste deutschsprachige Clockpunk-Anthologie. Clockpunk ist, genau wie Steampunk, ein Sub-Genre der Science-Fiction, doch statt Dampfmaschinen stehen mechanische Feder- und Uhrwerke im Mittelpunkt. Angesiedelt sind die Geschichten im 15. und 16. Jahrhundert.
Venedig spielt in diesem Buch eine wichtige Rolle und ist für die sechs Autoren Dreh- und Angelpunkt der Kurzgeschichten, die fast alle in ein tatsächliches historisches Umfeld eingebaut und mit Elementen des Clockpunk erweitert wurden.
Kritik:
Eine Gesamtbewertung für diese Anthologie abzugeben, fällt mir ziemlich schwer, da die Geschichten doch ziemlich unterschiedliche sind. So werde ich mich wohl von einer Geschichten zur anderen durchkritisieren und am Ende eine Endote geben.
Die erste Geschichte, "Flieg, Goliath", stammt von Emilia Dux und hat mir nur mittelmäßig gefallen. Sie handelt von einem jungen Automatenbauer, der sich in einem Wettbewerb beweisen muss, um allen zu zeigen, was er kann. Routiniert erzählt fehlten mir etwas die neuen Aspekte und die Geschichte ist etwas zu kurz, wodurch alles etwas hektisch geschrieben scheint.
Danach folgt Dirk Ganser mit "das Tor", meiner Lieblingsgeschichte der Anthologie. Es geht um einen Schüler Leonardo da Vincis, der eine Maschine erfindet, die in die Zukunft zu sehen scheint.
Gekonnt werden die Elemente des Clockpunk mit Horror-Elementen ergänzt und alle diejenigen, denen Abdul Alhazred etwas sagt, werden die Erzählung genießen.
Andererseits könnte man natürlich argumentieren, dass in der Geschichte die Grenzen des Clockpunks ausgelotet werden und dies wiederum nicht für alle eine gute Idee ist. Geschmackssache, aber so sollen Anthologien ja sein.
Weiter geht es mit T.S. Orgel und Narrheiten. Ein Mord, ein mechanischer Pfeil und eine Verschwörung gegen Venedig. Die Autoren selbst sagen, dass es ein Experiment war, das leider nicht so leicht zu lesen ist. Viele Charaktere, wenig Maschinen, und eine Momentaufnahme, bei der das davor und danach fehlt. Aber sie lässt sich bis auf den "Besoffenensprech" gut lesen.
Tom Wilhelms "Tränensplitter" handelt von Leonardos Besuch Venedigs, einer Geliebten, einem übereifrigen Wissenschaftler, mechanische Herzen und weitere Körperoptimierungen, die das Ende Venedigs einläuten könnten.
Gut geschrieben bietet sie ein schönes Beispiel für die Möglichkeiten, die der Clockpunk bietet. Es hat Spaß gebracht, sie zu lesen.
Susanne Wilhelm folgt mit "die zwei Seiten der Medaille" und kann genau wie Tom Wilhelm und Dirk Ganser überzeugen. Kleine mechanische Tiere können Leben retten und vielleicht noch viel mehr. Schön in den historischen Kontext eingepasst liest sie sich leicht und locker. Ein paar mehr Alltags-Clockpunk wäre nett gewesen, aber ansonsten passt alles.
Den Abschluss bildet der Herausgeber Lucas Edel mit "der Schlüssel". Eine sehr kurze Geschichte über eine Mutter-Tochter-Beziehung zur Zeiten des Clockpunk.Angenehm zu lesen, überraschend, zum Nachdenken anregend und genau zur Thematik passend.
Wenn ich jetzt also zusammenzähle gibt es eine eins mit Sternchen, drei Mal eine eins, eine zwei und eine drei. Damit bleibt mir nichts anderes übrig, als insgesamt meine fünf Sternchen zu vergeben, muss allerdings einschränken, dass die Anthologie nicht für jedermann ist. Ein gewisses Interesse an Science Fiction, History und mechanischen Erfindungen sollte vorhanden sein, dann macht man nichts falsch, wenn man zu ihr greift.
Allerdings kostet das eBook auch nur € 2,99, deshalb sollte auch der ein oder andere, der gerne Neues entdeckt, zugreifen.
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