Donnerstag, 12. März 2015

Blogtourstop Heißkalter Marmor von Kim Henry


Tag 5 der Heißkalter Marmor Blogtour ist angebrochen. Bevor ihr mehr über Ärzte ohne Grenzen und Radio Freies Europa erfahrt, erst einmal ein Überblick über die bisherigen und kommenden Stationen. Da ihr an jeder Station ein Buch gewinnen könnt, sollte ihr es euch nicht nehmen lassen, auch bei den anderen Stationen vorbeizuschauen.

Die Tour begann bei BeateLovelyBooks mit der Buchvorstellung. Ihr erfahrt mehr über Heißkalter Marmor und die Reaktionen der Leser.

Tag 2 führte uns zu Vanessa Bücherecke und ihren interessanten Hintergrundinfos über Turkmenistan.

Weiter ging es bei Romantic Bookfan. Hier erfahrt ihr mehr über Vianne, Aleksey und Patrice.

Gestern ging es schließlich bei Merlins Bücherkiste um die verschiedenen Beziehungen, die im Buch eine Rolle spielen.

Morgen geht es bei Bücherfunke um Presse- und Meinungsfreiheit.

Übermorgen geht es bei Corinna's Bücherwelt weiter mit dem Interview der beiden Autorinnen.

Und schließlich endet Sonntag die Tour bei Lines Bücherwelt mit Lieblingszitaten aus dem Buch.

Natürlich werden wir euch auch mit Rezensionen einen Einblick in Heißkalter Marmor geben und euch hoffentlich neugierig auf den lesenwerten Romantic Thrill Roman des Sieben Verlags zu machen.

Doch nun zum eigentlichen Thema des Tages.

Ärzte ohne Grenzen


Médecins Sans Frontières wurde 1971 in Frankreich von zwölf Ärzten und Journalisten gegründet und ist eine private, unabhängige Hilfsorganisation, die medizinische Nothilfe in Krisen- und Kriegsgebieten leistet. 1999 wurde ihr dafür der Friedensnobelpreis verliehen. 

Aktuelle Informationen zur Arbeit der Organisationen findet man neben ihrer Webseite auch auf Facebook, Twitter und Youtube.

Seit den Anfängen vor 44 Jahren ist die Organisation zu einem großen Verbund angewachsen, der in 19 Ländern Sektionen betreibt und ca. 3000 Ärzte, Psychologen, Krankenschwestern, Hebammen und Logistiker rekrutiert. Das jährliche Budget von mehr als 600 Millionen Euro besteht aus 90 % Privatspenden und 10 % staatlichen Geldern.

Die Organisation hat sich auf die Fahne geschrieben, unabhängig, unparteiisch und, abhängig von der konkreten Einsatzsituation, so neutral wie möglich zu arbeiten. Nur so kann es ihnen gelingen, in Krisenregionen wirkungsvoll Hilfe zu leisten.
Außerdem benutzen sie das "Witnessing" (Zeuge sein), um auf Völker in Not hinzuweisen. Mitarbeiter vor Ort sind Zeugen der dortigen Zustände und berichten der Welt darüber.

Die deutsche Sektion hat sich 1993 als Verein gegründet und wurde 2003 durch die Ärzte ohne Grenzen Stiftung erweitert.

Aktuell ist Ärzte ohne Grenzen in 81 Ländern aktiv, darunter auch bis vor wenigen Jahren Turkmenistan, in dem Vianne als Hebamme im Einsatz ist.

Kommt es zu einem Einsatz, so versuchen die Ärzte ohne Grenzen sowohl mit medizinischer Technik als auch mit Personal die medizinische Situation vor Ort zu verbessern. Die Einsätze werden individuell vorbereitet und ausgeführt und auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst und können von Hygienemaßnahmen über Impfungen bis hin zur Behandlung unterschiedlichster Krankheiten.

Das diese Arbeit nicht gefahrlos ist, dürfte jedem klar sein, umso höher ist es den Mitarbeitern und Freiwilligen anzurechnen, dass sie sich der Herausforderung stellen und sich für die medizinische Versorgung der Einheimischen in Gefahr begeben.

Radio Freies Europa



Radio Freies Europa ist ein Rundfunksender, der Hörfunkprogramme in 28  osteuropäischen, mittelöstlichen und zentralasiatischen Sprachen produziert; diese Programme werden hauptsächlich auf Kurzwelle ausgestrahlt.

Die Anstalt wird vom Kongress der Vereinigten Staaten finanziert und hat ihren Hauptsitz in Prag. Das Ziel des Senders ist es, Hörern in den ehemals kommunistisch regierten Ländern demokratische Werte zu vermitteln und das Menschenrecht auf freien Nachrichtenzugang zu ermöglichen.

Gegründet wurde Radio Free Europe 1950 und begann von den USA finanziert von München aus zu senden. 1953 kam die Schwesterstation Radio Liberation dazu, die in russischer Sprache von Lampertheim aus Richtung Osteuropa sendete. Da sich die baldige "Befreiung" der Völker Russlands als Trugschluss erwies, erhielt der Sender 1964 den neuen Namen Radio Liberty (Radio Freiheit). Bis Anfang der 70er Jahre zog wohl auch der CIA die Fäden im Hintergrund, musste dies jedoch nach Enthüllungen einstellen. 1973 ist Radio Liberty zu RFE nach München gezogen.

Heute sender RFE/RL in 28 Sprachen für Hörer in 21 Ländern und produziert 1100 Wochenstunden Radioprogramme. In Turkmenistan und einigen anderen Ländern kann bzw. darf zur Zeit der Sender nicht empfangen werden.

RFE/RL ist natürlich auch in sozialen Netzwerken unterwegs, wie Facebook, Twitter und Youtube und wenn man weiß, wer den Sender finanziert, kann jeder für sich die dort veröffentlichten Nachrichten einordnen.

Zwei sehr unterschiedliche Organisationen, die beiden ihre Ziele haben, Die eine unabhängig und neutral, die andere eher parteiisch und in dem festen Glauben, dass demokratische Bewegungen gefördert werden müssen. Genauso unterschiedlich sind auch die Charaktere in Heißkalter Marmor und bevor ich euch euren eigenen Recherchen und dem spannenden und gefühlvollen Lesevergnügen überlasse, komme ich nun noch zur Verlosung einer Ausgabe von

Heißkalter Marmor von Kim Henry.


Dafür müsst ihr mir nur bis zum 19.3. 23.59 Uhr in den Kommentaren folgende Frage beantworten.

Könnt ihr euch vorstellen, für eine überrregionale Organisation wie 
Ärzte ohne Grenzen zu spenden, oder spendet ihr lieber für regionale 
Hilfsaktionen, oder vielleicht gar nicht?

Viel Spaß beim beantworten und bei den restlichen Tourstops.

Kommentare:

  1. Guten Morgen
    Das nenne ich mal einen Ausführlichen Beitrag. Ich würde nicht nur regional sondern auch überregional spenden. Auch wenn man immer bedenken hat, ob das Geld auch wirklich da ankommt, wo es wirklich gebraucht wird.
    Lieben Gruss
    Katja
    katja-leverkusen[at]web.de

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  2. Hallo und guten Tag,

    Danke für diesen interessanten Einblick in "Ärzte ohne Grenzen" und ihre Aufbau/Geschichte.

    Regional ist eigentlich meine erste Wahl, denn meistens sieht und liest man in der örtlichen Zeitung was mit den Spenden passiert.

    Aber gerade wenn es mal wieder Unglücke und die gibt es ja sehr häufig auf unserer Welt spenden wir in der Family auch gerne da mal etwas.

    LG..Karin..

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  3. Hallo!
    Ich finde es faszinierende was manche Menschen so wie z.b. Ärzte ohne Grenzen, aber auch regionale Vereine alles leisten um kranken und bedürftigen Menschen, denen es nicht so gut geht, beizustehen und ein wenig besseres Leben zu ermöglichen. Ich unterstütze monatlich das örtliche rote Kreuz und ab und zu auch andere Organisationen, egal ob regional oder überregional, kommt darauf an, was gerade aktuell ist und wie vertrauenswürdig diese Organisation für mich ist.

    Lg Gaby

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  4. Hallo Uwe :)

    hm das ist schwierig. Bei uns vor Ort gibt es auch so viel Dinge wo die Spenden gut angelegt sind, daher würde ich, wenn ich ehrlich bin, erst bei uns schauen, bevor ich einer Organisation spende, die hauptsächlich fürs Ausland tätig ist.

    Jedoch ist es mir wichtig zu wissen, dass wenn ich spende, dass das Geld auch ankommt. Es muss eine vertrauenswürdige Organisation sein.

    VG
    Danni

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  5. Hallo... :D

    Ein toller und informativer Beitrag.
    Beim Spenden ist es bei mir intuitiv. Das heißt immer unterschiedlich. Ich lege sehr viel Wert darauf zu wissen das dass Geld auch wirklich dort ankommt wo es benötigt wird.

    Liebe Grüße Susanne

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  6. Hallo Uwe,

    Spenden mache ich weniger von ihrem Einsatzort abhängig, als von der Vertrauenswürdigkeit der Organisation. Ich möchte natürlich gerne wissen, ob mein Geld ankommt.
    Es gibt so viel Spendenbedarf auf der Welt. Ich finde es schwer, zu entscheiden, wen ich unterstütze und wen nicht. Da ich Ärzte ohne Grenzen durchaus als vertrauenswürdig betrachte, wäre eine Spende an diese Organisation also auf jeden Fall eine Option.

    LG Petra

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  7. Hallo!
    Danke für deinen genauen u. sehr informativen Beitrag! Total interessant das ganze!
    Nun zu Deiner Frage, wenn ich ganz ganz ehrlich bin spende ich lieber für regionale Organisationen wo man auch einen Einblick hat was mit den Spendengeldern passiert! Das ist der eine Grund, der andere Grund für mich ist, das ich das Gefühl habe das regionale Organisationen oftmals "vergessen" werden bzw das diese im Gegenteil zur internationalen Organ. zu "kurz" kommen! Wie gesagt das ist nur meine persönliche Meinung u. mein Gefühl!
    Glg Mimi
    mimis.lesesucht@gmail.com

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  8. Hallo,
    ein ganz großes Lob für deinsn tollen Beitrag, finde ihn sehr sehr gut und informativ.
    Ich Spende ja eher nur für regionale Organisationen da auch nur wo ich sicher bin, das es wirklich auch ankommt und natürlich auch der Großteil der Spende.
    Dein Beitrag allerdings würde mich auch in internationale Organisationen spenden lassen.

    LG Susi
    susi.4755@ gmx.at

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  9. Vielen Dank für die vielen interessanten Antworten. Ich spende selbst lieber für regionale Organisationen, in der Hoffnung, dass dort nur ein kleiner Teil an Verwaltungskosten drauf geht. Und Gelegenheiten und gute Zwecke gibt es ja genug.

    Ausgelost habe ich natürlich auch und gratuliere der Gewinnerin:

    Angel1607 aka Gaby

    Bitte schicke mir deine Adressdaten an utaechl@yahoo.de

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