Vor nicht einmal einem Jahr konnte ich Veit Etzold zum ersten Mal bei einer Lesung in Hamburg erleben. Damals mit viel Show und Glamour in Clubatmosphäre, mit Hörbuchsprechern und Moderatorin.
Diesmal hat er sich alleine auf Kinotour begeben, die zum Glück auch in unsere Nähe führte. Am 31, August war es soweit und der Todeswächter richtete sich in Kino 5 des CineMotion Bremerhaven häuslich ein.

Schließlich wurde der Saal freigegeben und wir sicherten uns Plätze in der zweiten Reihe. Es erwarteten uns die kinoüblichen bequemen Sitze und die gute Sicht von jedem Platz. Nach und nach

Die Projektion mit Bildern des neuen Buchs auf die Kinoleinwand kannte ich schon aus Bildern anderer Lesungen der Tour, doch was uns nun erwarten sollte, war offen. Es war soweit, Veit Etzold kam den Kinosaal hinab und begann unter Applaus mit der Begrüßung.
Bevor es um den dritten Clara Vidalis Thriller ging, stand erst einmal sein wichtigstes private Ereignis des letzten Jahres im Mittelpunkt: die Heirat mit Dr. Saskia Guddat, Rechtsmedizinerin an der Charité. Veit Etzold erzählte, wie er sie kennengelernt hatte, welche Rolle Michael Tsokos dabei spielte und wie die Presse die Hochzeit schaurig schön aufgegriffen hatte. Ein stimmungsvoller Einstieg, der trotz einiger Probleme mit dem Diaprojektor, der selbst mit einigen Verrenkungen das Signal zum Umschalten eher eigenwillig interpretierte. Schließlich übergab Veit den Schalter an einen Kinomitarbeiter, der sich auf die Suche nach der richtigen Position machte und diese schließlich auch fand.
Veit Etzold nahm nun Platz zur ersten Vorleserunde. Es beginnt, wie es sich gehört, fast am Anfang des Thrillers, den es in allen möglichen Ausführungen bei Amazon zu kaufen gibt. Da wir auf der Hinfahrt ins Hörbuch reingehört hatten, fiel mir gleich auf, dass dort doch einige Passagen gekürzt wurden und ich somit wohl doch lieber zum Buch greifen werde. Ansonsten will ich gar nicht so viel über unterschiedlichen Abschnitte, die vorgelesen wurden verraten. Veit hat sich Stellen ausgesucht, die quer durchs Buch führen. Neben
Clara Vidalis, McDeath, Undoing und den ersten Opfern geht es auch um einen Jungen, der in seinen wenigen Lebensjahren schon einiges mitgemacht hat. Spannend und sehr gut betont vorgetragen war es mucksmäuschenstill im Saal und am Ende jedes Abschnitts mussten wir uns erst einmal sammeln, um das Gehörte zu verdauen.
Nach jedem Leseabschnitt folgten weitere Dias, die uns Hintergrundwissen zur Rechtsmedizin und den drei Thrillern lieferten. Besonders spannend war der Abschnitt über Exorzismus, der in Seelenangst eine große Rolle spielt. Asmodeus und die Vielfliegerei war dabei ein sehr schöner Vergleich.
So flog die Zeit dahin und so langsam rückte das Ende näher. Veit

Damit endete der offizielle Teil und die Fragerunde konnte beginnen, die von einigen genutzt wurde, um nachzuhaken und mehr zu erfahren. Als die letzte Frage gestellt war und wir uns mit anhaltendem Applaus verabschiedenden blieb nur noch der Abstecher zum Büchertisch, der vor dem Kinosaal auf uns wartete.

Ich hoffe, ich konnte euch mit dieser kleinen Zusammenfassung neugierig machen und ihr nutzt die Chance, einen der anstehenden Lesungstermine zu besuchen. Meine restlichen Bilder findet man auf Facebook. Und Fans sei die Veit Etzold Fan Connection Facebook-Gruppe empfohlen.

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